Blaulicht | 03.02.2023

Auch einige Fahrer, die ihr Smartphone während der Fahrt benutzten, fielen der Polizei auf

Große Kontrolle in Remagen: Viele Autofahrer zu schnell unterwegs

Symbolbild. Foto: Polizei NRW / Jochen Tack

Remagen. Am gestrigen Donnerstag wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Remagen in der Mittagszeit zunächst eine Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Rheinstraße in Remagen-Unkelbach durchgeführt. Die Bilanz sind 14 festgestellte Verstöße, wobei gegen vier Fahrzeugführer aufgrund der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde.

Bei einer anschließenden Kontrollmaßnahme im Bereich Am Güterbahnhof (B9) in Remagen standen die Insassensicherheit sowie die Ablenkung im Straßenverkehr im Fokus der kontrollierenden Beamten. Insgesamt konnten hierbei fünf Fahrzeugführer dabei betroffen werden, wie sie während der Fahrt ihr Smartphone nutzten. Diese müssen allesamt mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Weiterhin hatten drei Fahrzeugführer den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt und ein Kind wurde nicht ausreichend gesichert. Hier wurden Verwarnungsgelder vor Ort erhoben. Bei einem 23-jährigen Fahrzeugführer aus dem Kreis Ahrweiler ergab sich zudem der Verdacht, dass er seinen PKW unter Betäubungsmitteleinfluss führte. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten, sodass es zur Entnahme einer Blutprobe kam. Ihm wurde vorerst die Weiterfahrt untersagt.

Mit Unterstützung der Verkehrsdirektion Koblenz erfolgte ab dem späten Mittag bis zum Abend eine weitere Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Mittelstraße in Remagen-Kripp. Im Ergebnis überschritten etwa ein Viertel der Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit vom 30km/h. Insgesamt wurden hier 97 Verstöße registriert. Der negative Spitzenwert betrug 65km/h. In der Konsequenz erwartet den Fahrzeugführer ein Bußgeldverfahren, welches im Regelsatz mit einer Geldbuße von 260 Euro, zwei Punkten und einem 1-monatigem Fahrverbot geahndet wird.

Die Polizei appelliert: Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen.

Ebenso kommt es durch Ablenkung im Straßenverkehr, insbesondere durch die Nutzung des Smartphone, zu schweren Verkehrsunfällen. Um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen, führt die Polizei Remagen regelmäßig entsprechende Schwerpunktkontrollen durch und klärt hierbei über die jeweiligen Gefahren auf.

Pressemitteilung der Polizei Remagen

Symbolbild. Foto: Polizei NRW / Jochen Tack

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