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Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte locken jedes Jahr mit ihrer gemütlichen Atmosphäre. Foto: Fotolia.com © ksfotodesign #126432070

12.06.2018 - 15:46

In der Adventszeit haben die Weihnachtsmärkte in der Region wieder Saison: In Andernach, Remagen, Neuwied oder Lahnstein – überall in Rheinland-Pfalz locken beleuchtete und liebevoll gestaltete Buden sowie der Duft nach Glühwein, gebrannten Mandeln und anderen Köstlichkeiten wieder tausende Besucher an. Man verweilt dort gern mit der Familie, Freunden und Arbeitskollegen – da wäre es doch schade, würden einem nasskaltes Wetter oder gar Langfinger den Spaß verderben.


Die schönsten Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz


In Deutschland gibt es mehr als 2500 Weihnachtsmärkte zu bestaunen, die allerlei kulinarische Besonderheiten zu bieten haben. Die jährlich 80 bis 90 Millionen Besucher lassen sich die Leckereien und die schönen Buden nicht entgehen. Zu den schönsten des Landes zählen die Weihnachtsmärkte in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München und Stuttgart. Doch man muss gar nicht so weit fahren, um einen richtig tollen Weihnachtsmarkt zu finden, denn auch in Rheinland-Pfalz gibt es einige sehr schöne Weihnachtsmärkte, die die Adventszeit verschönern.

  • Weihnachtsmarkt in Mayen
    Der Weihnachtsmarkt in Mayen ist immer schon von Weitem zu erkennen. Das liegt an dem 34 Meter hohen Goloturm der Genovevaburg, der sich passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit in die größte Adventskerze der Region verwandelt. Der Weihnachtsmarkt ist an jedem Adventswochenende geöffnet.
  • Weihnachtsmarkt in Koblenz
    In der Koblenzer Altstadt und der Innenstadt reihen sich zur Zeit des Weihnachtsmarktes Buden an Buden. Dazu gibt es musikalische Darbietungen und zahlreiche Angebote für die Besucher.
  • Uferlichter in Bad Neuenahr-Ahrweiler
    Mit den Uferlichtern kreiert Bad Neuenahr-Ahrweiler jedes Jahr aufs Neue eine stimmungsvolle Winterwelt an den Wochenenden des zweiten, dritten und vierten Advents. Das weihnachtliche Ambiente entsteht aber nicht allein durch die tollen Lichter, sondern auch durch die passende Dekoration. Für das leibliche Wohl sorgen die Angebote an den Ständen, dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm.

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

Mit der richtigen Kleidung ist man optimal vor Kälte und Nässe geschützt. Foto: Fotolia.com © leszekglasner #184477615


Die richtige Kleidung



Wer auf den Weihnachtsmarkt geht, sollte sich vorher warm genug anziehen, denn vor allem an den winterlichen Abenden kann es sehr kalt werden. Noch stärker bekommt man die Kälte zu spüren, wenn man, wie auf dem Weihnachtsmarkt, sich nicht so viel bewegt, weil man sich die Buden anschauen und in Ruhe den Glühwein genießen oder essen möchte.

Schnee oder Regen bringen zusätzlich zur Kälte noch Nässe mit sich – ein Grund mehr, sich wetterfest zu kleiden. Bewährt hat sich für solche Gelegenheiten der sogenannte Zwiebellook, bei dem man mehrere Kleidungsschichten übereinander trägt. Die erste Schicht sollte aus einem Material bestehen, das Schweiß aufsaugt und weitertransportiert, um zu verhindern, dass einem durch das Schwitzen noch kälter wird. Das kann Funktionswäsche aus Polyester oder Wolle sein, da diese Stoffe Feuchtigkeit besser aufnehmen, gut weiterleiten und außerdem schneller trocknen als zum Beispiel Baumwolle. Darüber sollten mehrere Kleidungsschichten getragen werden, denn je mehr Luftschichten zwischen dem Körper und der Außentemperatur sind, desto besser ist er vor Kälte und Nässe geschützt. An besonders kalten Tagen empfiehlt sich eine Isolationsschicht aus Fleece. Reine Baumwolle sollte auch hier wieder gemieden werden. Diese Schicht kann, je nach Bedarf, aus einer oder mehreren Schichten bestehen.

Doch auch auf die richtige Beinbekleidung ist zu achten. Wer gerne Jeans trägt, sollte sich lieber Skiunterwäsche darunter anziehen, weil die Beine durch den Jeansstoff schnell auskühlen und sich nur ganz langsam wieder aufwärmen. Für warme Füße sorgen nicht nur die richtigen Socken, sondern auch Schuhe. Diese sind durch ihre verschiedenen Bestandteile und Materialen nicht alle gleich gut für kalte Wintertage geeignet.

Um welches Material es sich bei den eigenen Schuhen handelt, kann man ganz einfach anhand der Symbole im Inneren des Schuhs erkennen. Das Außenmaterial sollte idealerweise GoreTex oder echtes Leder sein, damit die Füße trotz Kälte und Schnee warm und trocken bleiben. GoreTex ist wasserdicht, Leder ist sehr langlebig und hält warm. Die Sohle sollte aus Leder oder Gummi bestehen, dann ist sie besonders rutschfest.

Zum Schluss fehlt nur noch eine wärmende Jacke, die idealerweise wind-und wasserfest ist, plus Schal, Mütze und ein Paar Handschuhe und schon ist man bestens für einen ausgiebigen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ausgestattet.

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

Im Getümmel ist Vorsicht vor Langfingern geboten. Foto: Fotolia.com © pattilabelle #130321245


Vorsicht vor Langfingern


Auf dem Weihnachtsmarkt kommt man als Besucher schnell in eine vorweihnachtliche Festtagsstimmung: Überall schicken die Lichter der Buden, die angepriesenen Waren und köstlichen Düfte Vorboten auf eine friedvolle Zeit. Das verleitet schnell dazu, nicht allzu wachsam zu sein – dabei geht es auf dem Weihnachtsmarkt leider nicht immer so besinnlich zu, wie man es sich wünschen würde.

Langfinger nutzen das Getümmel um die Buden gern, um dem ein oder anderen ahnungslosen Weihnachtsmarktbesucher unbemerkt die Geldbörse oder andere wertvolle Dinge zu stehlen. Damit das nicht passiert und die Weihnachtsstimmung ungetrübt bleibt, ist Vorsicht geboten.

Aus diesem Grund sollte man immer darauf achten, Geldbeutel, Handy und Autoschlüssel so dich wie möglich am Körper zu tragen, damit dreiste Diebe keine Chance haben. Am besten geeignet sind die Innentaschen der Jacke oder die vorderen Hosentaschen. Geldbeutel, die in den hinteren Hosentaschen stecken, können viel eher unbemerkt entwendet werden.

Frauen sollten ihre Handtaschen immer mit einer Hand umfassen und sie seitlich oder vor sich tragen. Ansonsten haben Langfinger leichtes Spiel, die Haltebänder von Umhängetaschen durchzuschneiden oder gar den Boden der Handtasche aufzuschlitzen, damit die Wertgegenstände herausfallen. Um das zu verhindern, ist es ratsam, die Sachen möglichst in separaten Innentaschen der Handtasche zu verstauen. Rucksäcke sollten auf dem Weihnachtsmarkt lieber vor dem Bauch als auf dem Rücken getragen werden, sodass niemand unbemerkt etwas daraus stehlen kann.

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14.06.2018 12:09 Uhr
juergen mueller

Ja,Frau Sievert,verstanden.Dafür,dass ich wohl etwas überreagiert habe,möchte ich mich entschuldigen.Auch das gehört dazu,zumal es selten geworden ist,zumindest wenn es aufrichtig gemeint ist.Sorgen um unsere konsumbestimmte Gesellschaft mache ich mir allerdings nicht,das wäre zuviel des Guten auch im Hinblick darauf,dass unsere Gesellschaft gerade durch die Medien im weiten Vorfeld auf Ereignisse hingewiesen wird,die man in der guten,alten Zeit mal so einfach mit echter Freude hat auf sich zukommen lassen,Freude,die heutzutage fehlt.Das ärgert mich,nicht die Dummheit unserer Gesellschaft,die anscheinend mediale Erinnerer und Einpeitscher benötigt.Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt?Mal ehrlich - Was gibt es da vorzubereiten? Ich freue mich schon darauf,demnächst einen Osterhasen im Nikolauskostüm auf einem Rentierschlitten durch eine Styroporflockenlandschaft fahrend bestaunen zu dürfen,begleitet von einem Feuerwerk auf dem Weg zu einer närrischen Faschingssitzung.



13.06.2018 08:13 Uhr
Maxie Sievert

Sehr geehrter Herr Müller,
dass dieser Artikel laut Zeitstempel erst gestern online gegangen ist, ist ein Datenbankfehler - es handelt sich hierbei um einen alten Beitrag aus der Adventszeit. Sie können Ihre Sorge um unsere kommerzbestimmte Gesellschaft, die gar nicht weiß, worum es an Weihnachten geht, also noch eine Weile ruhen lassen - ich schätze, etwa bis Ende der Sommerferien ;-)
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion
Maxie Sievert



13.06.2018 00:32 Uhr
juergen mueller

Hallo, wie bescheuert muss unsere kranke Gesellschaft noch werden, 2 Wochen nach Sommeranfang schon den Weihnachtsmarkt anzuversieren? Alles müsste doch seine Grenzen haben. Verantwortliche für diesen Scheiß haben doch überhaupt keinen Überblick und die Seriösität ehemals für unsere Gesellschaft normale und bedeutsame Jahreszeiten mehr. Unsere nur auf Konsum und das Erinnern daran nimmt Formen an, die alte Werte vergessen lassen. Gut vorbereitet!!! Mich würde interessieren, wer für diesen Scheiß verantwortlich ist?



12.06.2018 20:46 Uhr
M.Hamburger

Herzlichen Dank für die "Fürsorge" ! *g*
Der Sommer ist erst im Anflug und SCHON wird man mit dem Artikel auf die kommende Weihnachtszeit (in 6 Monaten) "vorbereitet"...
Nicht nur ich aus dem Leserkreis bin wohl dankbar jetzt im Juni soviel Interessantes über die Weihnachtsmärkte und den Schutz vor Langfingern zu erfahren.
Oder möchte BlickAktuell in diesem Jahr so manchem Discounter vorraussein die uns spätestens Ende September schon mit Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmännern "beglücken" ?? *g*
Meine Anregung für den nächsten Artikel: Schreiben Sie doch auch etwas über Silvester - dann kann man sich den Weihnachts- u. den Silvesterartikel ausschneiden und schon mal privat archivieren - für die Zeit in einem halben Jahr....
(Diese Zuschrift ist natürlich nicht ernst gemeint...)



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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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