Blaulicht | 24.10.2024

LBM Cochem-Koblenz bittet um Beachtung der Baustellenbeschilderung

Immer wieder werden Absperrungen wegen Baustellen ignoriert

Symbolbild. Foto: Jan Eric Gottweiss - stock.adobe.com

Brohltal/Region. Der LBM Cochem-Koblenz wird derzeit wiederholt durch besorgte Bürger bzw. Anwohner darüber informiert, dass Verkehrsteilnehmer eine Baustelle durchfahren, obwohl diese für den Verkehr gesperrt ist. Dies betreffe beispielsweise die Sperrung der B412 im Brohltal, die aufgrund von Bauarbeiten an einer Stützwand zwischen Burgbrohl und Brohl-Lützing temporär voll gesperrt ist.

„Mit diesem rücksichtslosen Verhalten gefährden diese Verkehrsteilnehmer nicht nur sich selbst, sondern insbesondere auch die vor Ort tätigen Baustellenmitarbeiter“, betont Bernd Cornely, Leiter des LBM Cochem-Koblenz.

Dem LBM ist bewusst, dass bei Baumaßnahmen, die eine Änderung der Verkehrsführung bis hin zur Vollsperrung mit sich bringen, oftmals ein hohes Maß an Geduld und Verständnis von den Verkehrsteilnehmern und betroffenen Anwohnern abverlangt wird. Dies gilt auch und insbesondere für die eingerichteten Umleitungsstrecken. Ziel ist es aber stets, die verkehrlichen Beeinträchtigungen für alle Betroffenen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. „So viel wie nötig - so wenig wie möglich, lautet auch hier die Devise“, unterstreicht Cornely.

Der LBM hat bei all‘ seinen Baumaßnahmen u.a. die „Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA)“ sowie die technischen Regeln zur Sicherheit von Arbeitsstätten zu beachten. Diese bundesweit geltenden Regelungen tragen sowohl den Belangen der Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmer als auch der Arbeitssicherheit des Baustellenpersonals Rechnung.

Ein wesentliches Merkmal, ob eine Vollsperrung erforderlich ist, ist die jeweilige Fahrbahnbreite der vorhandenen Bestandsfahrbahn sowie der für die Arbeiten erforderliche Platzbedarf. In Arbeitsstellen sind gemäß den zuvor genannten Vorschriften und Richtlinien verschiedene Anforderungen an Mindestbreiten einzuhalten. Dabei spielen zum einen die notwendigen Breiten für die Baumaschinen und Arbeitenden und andererseits die benötigte Breite zur Aufrechterhaltung einer verbleibenden Fahrspur eine entscheidende Rolle. Sofern die verkehrsrechtlich angeordnete Beschilderung in einer Baustelle vorsätzlich missachtet wird, können Bußgelder verhängt werden. Zudem kommt hinzu, dass das Wegräumen von Absperrungen bzw. auch das widerrechtliche Durchfahren von Baustellen unter Umständen mit zusätzlichem Arbeits- und insbesondere Kostenaufwand verbunden ist, was nicht zuletzt auch dazu führen kann, dass sich die Baumaßnahmen verzögern. Insofern bittet der LBM Cochem-Koblenz im Interesse aller Beteiligten um Verständnis für die Behinderungen aufgrund von Baumaßnahmen und Beachtung der Baustellenbeschilderung.

Quelle: LBM Cochem-Koblenz

Symbolbild. Foto: Jan Eric Gottweiss - stock.adobe.com Foto: Jan Eric Gottweiss - stock.adobe.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Heimat aktiv erleben
Titelanzeige KW 25 Helene Theis
Anzeige Number One Sports
Empfohlene Artikel
Symbolbild. Foto: Pixabay.com
39

Region. Mit dem Ferienbeginn in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland startet am kommenden Wochenende die erste große Sommerreisewelle des Jahres. Auch aus mehreren europäischen Nachbarländern sind zahlreiche Urlauber unterwegs. Der ADAC rechnet deshalb auf vielen Fernstraßen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen und längeren Staus.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
80

Koblenz. Ein Mitarbeiter des Hafens meldete, dass ein 40-Fuß-Überseecontainer infolge der starken Windböen im Rheinhafen Koblenz-Wallersheim in das Hafenbecken geweht worden sei. Nach ersten Ermittlungen war der leere Container gemeinsam mit mehreren weiteren leeren Containern in der üblichen Weise an Land gestapelt. Durch das über Koblenz ziehende Unwetter geriet der oberste Container ins Rutschen und wurde schließlich in das Hafenbecken gedrückt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
1599

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen