Veranstaltungen | 05.07.2022

Garten von St. Apollinaris in Remagen wird erstmals für ein Freilichttheater zur Bühne

Musiktheater „Remagen“

Premiere am 16. Juli um 15 Uhr

„Remagen“ ist eine Musiktheateruraufführung von Mascha Corman (Komposition) und Friederike Felbeck (Libretto, Inszenierung). Die Figuren begegnen sich auf unterschiedlichen Zeitebenen - in der Nacht der Flutkatastrophe am Rhein und im Ahrtal vom 14. auf den 15. Juli 2021 und in der Geburtsstunde der Bundesrepublik als eine junge Kriegskindergeneration sich in ein neues glänzendes Leben aufmacht.  Quelle: Friederike Felbeck

Remagen. Ein leerstehendes Haus auf einem Hang über Remagen Anfang der 1950er Jahre. Eine Gruppe von besten Freunden, alle Anfang 20, feiern ein ausgelassenes Fest. Bis in die frühen Morgenstunden klingt ihre Musik – Jazz aus Amerika, Chansons aus Frankreich - bis zur anderen Rheinseite hinüber. Und dann sind da noch zwei Rheinschiffer, unterwegs auf dem mythischen Fluss zwischen Remagen und Düsseldorf, mit einem mysteriösen Auftrag und wertvoller Fracht an Bord – dem heiligen Apollinaris…

Die Schauspieler Barbara Krebs und Kai Hufnagel und ein Ensemble um die Sängerin und Komponistin Mascha Corman wechseln zwischen den Figuren und begegnen sich auf unterschiedlichen Zeitebenen in musikalischen Szenen, die zwischen Chanson, Pop und Jazz angesiedelt sind. So werden Ereignisse Anfang der 1950er Jahre und die besondere Geschichte der Stadt Remagen in der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges mit denen der Nacht vom 14. auf den 15.07.2021 in Verbindung gesetzt. 1948/9 ist es der Aufbruch einer jungen Kriegskindergeneration in ein neues goldenes Leben zur Zeit der Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. 2021 die Erschütterung durch eine Naturkatastrophe, die die in den letzten Jahrzehnten angehäuften Werte und Sicherheiten grundsätzlich in Frage stellt.

Die Schauspielerin Barbara Krebs, aufgewachsen in Speyer, spielt Gisela, der Schauspieler Kai Hufnagel den Karl. Die beiden sind ein Liebespaar, aber ihre Wege verlieren sich wieder in turbulenten Zeiten. Nach vielen Jahren bringt sie ein Zufall erneut zusammen, als sie nach der Flutkatastrophe provisorisch in einem Hotel unterkommen. Als Doppelrolle spielen sie zwei Rheinschiffer, die als zeitlose Kommentatoren das Geschehen begleiten. In der Not wachsen sie über sich selbst hinaus und formulieren einen leidenschaftlichen Appell wider das Vergessen und für den Neuanfang.

Die Städte Düsseldorf und Remagen sind durch ihren Stadtpatron, den Heiligen Apollinaris miteinander verbunden. Seine Reliquien werden zum Teil in St. Lambertus aufbewahrt, nachdem diese als Siegesbeute aus Remagen nach Düsseldorf kamen, während in der Wallfahrtskirche St. Apollinaris in Remagen das Haupt des Heiligen verehrt wird. Beide Gemeinden feiern jeweils im Juli die Apollinariswoche. Die Koproduktion stellt die erste Zusammenarbeit der beiden Gemeinden und ihrer Städte dar. Zum ersten Mal wird der Garten von St. Apollinaris zur Bühne für eine Freilichttheateraufführung.

Tickets: 12 Euro | 8 Euro ermäßigt

Begrenzte Platzanzahl. Um Voranmeldung wird gebeten unter: reservierung@remagen2022.de

„Remagen“ ist eine Musiktheateruraufführung von Mascha Corman (Komposition) und Friederike Felbeck (Libretto, Inszenierung). Die Figuren begegnen sich auf unterschiedlichen Zeitebenen - in der Nacht der Flutkatastrophe am Rhein und im Ahrtal vom 14. auf den 15. Juli 2021 und in der Geburtsstunde der Bundesrepublik als eine junge Kriegskindergeneration sich in ein neues glänzendes Leben aufmacht. Quelle: Friederike Felbeck

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