gesponserte Artikel | 25.06.2020

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Musizieren für Einsteiger – Erste Schritte und Anregungen

Foto: Adobe Stock – Valmedia / 302847940

Für viele Menschen ist Musik eine echte Leidenschaft. Nicht nur das Hören, auch das Musizieren begeistert. In späteren Phasen des Lebens kann es allerdings durchaus schwer sein, einen passenden Einstieg zu finden. Wie es dennoch gelingen kann und welche einfachen Wege es für Anfänger gibt, erklärt dieser Beitrag.

Einfacher Einstieg

Musizieren muss nicht grundsätzlich voraussetzen, im Rahmen des Einstieges eine musikalische Ausbildung zu absolvieren. Vielmehr gibt es auch die Möglichkeit, zunächst autodidaktisch einige Erfahrungen zu sammeln und ganz individuell auszuprobieren.

Musikprogramme

So bieten viele Musikprogramme die Möglichkeit, sich zunächst mit den Strukturen der Musik vertraut zu machen. Dazu gehört einerseits der Rhythmus, aber auch das Arrangement eines Stückes. Gerade Mididateien vollständiger Songs können Einsteigern einen guten Überblick geben, was beim grundlegenden Aufbau zu beachten ist. Musikprogramme wie Cubase oder Fruity Loops (gerade für Einsteiger ist zweiteres besonders beliebt) funktionieren nach einem Baukastenprinzip. Die meisten dieser Tools sind vergleichsweise günstig zu erwerben. Der Anfänger spart sich so in einer ersten Phase des Ausprobierens zunächst teure Anschaffungskosten für ein Instrument. Nur ein Midikeyboard zum einfacheren Einspielen (Musikprogramme bieten auch die Möglichkeit, Noten mit der Maus zu programmieren) kann eventuell Zusatzkosten verursachen, die sich aber ebenfalls im Rahmen halten.

Tutorials

Um nicht vollständig bei null anzufangen und auch als Autodidakt zumindest etwas Unterstützung zu bekommen, ist es zielführend auf Tutorials zurückzugreifen. Diese finden sich online in großer Anzahl. So besteht die Option, einerseits mit dem entsprechenden Musikprogramm vertrauter zu werden und einige Grundfunktionen von Anfang an zu beherrschen. Zudem bieten diese Anleitungen für Autodidakten Hilfen beim Erlernen des Grundverständnisses von Musik. Hierfür werden beispielsweise Harmonieverläufe erklärt. Aber nicht nur online, sondern auch vor Ort können Einsteiger zunächst schnuppern und gewisse Grundlagen kennenlernen. Gerade für den Themenbereich Gesang gibt es vielerorts Workshops für Anfänger, im Rahmen derer zunächst die eigene Stimme besser kennengelernt werden kann.

Foto: Adobe Stock – Minerva Studio / 58313218

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Der nächste Schritt zum tieferen Einstieg ist das Erlernen eines Instrumentes. Gerade in späteren Lebensjahren ist dies grundsätzlich nicht so ganz einfach wie in der Kindheit. Abseits des autodidaktischen Weges ist es daher hilfreich, sich von einem professionellen Lehrer schulen zu lassen, um Noten- und Harmonieverständnis sowie verschiedene Techniken von Grund auf strukturiert zu lernen. Um den passenden Lehrer zu finden, gibt es in nahezu jeder Gegend in Rheinland-Pfalz Musikschulen, die leicht zu kontaktieren sind. Weit vor der Wahl des Lehrers muss jedoch das passende Instrument ausgesucht werden. Von Gitarre, über Klavier und Keyboard bis zum Schlagzeug kann der Einsteiger frei entscheiden, auf was er am meisten Lust hat.

Details bei der Instrumentenwahl

Dabei ist jedoch zu beachten, dass feine Unterschiede den Lernprozess erleichtern oder erschweren können. Beispielsweise ist ein Piano nicht gleich ein Piano. Die Aneignung eines Basiswissens über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Modelle ist unabdingbar, um das individuelle passende Digitalpiano oder Keyboard zu finden. So können verschiedene Tastaturtypen das Spielen erleichtern oder erschweren. Dabei ist vor allem die Anschlagsdynamik das ausschlaggebende Kriterium. Für Anfänger kann allein dieser zunächst weniger wichtig erscheinende Faktor den Unterschied zwischen Lernerfolg und Stagnation ausmachen. Ähnliches gilt für Gitarren: Von den Saiten bis zur Wahl des Plektrons können verschiedene Varianten für Einsteiger mehr oder weniger geeignet sein. Daher macht es eventuell Sinn, vor dem Kauf eines eigenen Instrumentes einen Profi zu kontaktieren und nach passenden Modellen für Anfänger zu fragen.

Übung macht den Meister

Was zunächst wie eine abgedroschene Floskel klingen mag, trifft beim Erlernen eines Instrumentes vollumfänglich zu. Um Erfolge zu verzeichnen, ist es unabdingbar, regelmäßig (bestenfalls täglich) zu üben. Nur auf diese Weise lassen sich Routine und hörbare Fortschritte erreichen. Natürlich gibt es Momente, in denen die Motivation niedriger ist als zu anderen Zeitpunkten. Dann kann es hilfreich sein, die Ziele zu visualisieren und sich auf die Leidenschaft für die Musik zu besinnen.

Kreativ werden: Erster eigener Song?

Sind gewisse Grundlagen verinnerlicht, sei es auf dem autodidaktischen Weg oder im Rahmen der Erlernung eines Instrumentes, bereitet es besonderen Spaß, eigene Musik zu kreieren. Dabei kann der erste eigene Song sowohl in einem virtuellen Arrangement erstellt werden, als auch analog mit einem Instrument wie Keyboard oder Gitarre.

Festlegung der Grundlagen und Analyse von Beispielen

Weiterhin ist das Genre relevant. Schlussendlich sollte vor Beginn die Frage beantwortet werden, ob das Ziel ein Instrumentalstück ist oder auch Text und Gesang eine Rolle spielen sollen. Um kreativ zu werden, empfiehlt es sich, zunächst einen bekannten Song genau zu analysieren. Dabei sollte auf mehrere Faktoren geachtet werden:

  • Aufbau
  • Instrumentierung
  • Vergleichswerte und Ableitung von Schemata

Einerseits kann eine solche Analyse mit etwas Anstrengung selbst umgesetzt werden. Zudem finden sich hierfür eine ganze Reihe von Videos auf verschiedenen Online-Portalen, die sich vor allem mit bekannten und erfolgreichen Stücken tiefgehend beschäftigen.

Strukturiert Komponieren

Ist hierdurch eine gewisse Basis hergestellt, kann der Hobbymusiker in die erste eigene Komposition einsteigen. Dabei empfiehlt es sich, strukturiert vorzugehen. Beispielsweise könnte mit der Findung einer eingängigen Melodie und verschiedenen Variationen begonnen werden. Im nächsten Schritt kommen passende Harmonien hinzu. Beim Komponieren in Musikprogrammen sind Erweiterungen durch zusätzlich Instrumente kaum Grenzen gesetzt. Aber auch das einfache Komponieren an einem analogen Instrument lässt mit etwas Kreativität viele Ausgestaltungen zu.

Foto: Adobe Stock – Yakobchuk Olena / 183116444

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Schlussendlich muss bei einem Stück mit Gesang in den meisten Fällen auch ein Songtext entstehen. Dabei gibt es gerade für Anfänger eine Reihe nützlicher Ideen zum strukturierten Vorgehen. So sollte das Thema zur Stimmung der Musik passen und zudem darauf geachtet werden, dass die gewählten Worte die im Song gewünschten Emotionen präzise wiedergeben.

Der erste Auftritt

Natürlich ist es für jeden Musiker relevant, ein Feedback und Anerkennung für sein Schaffen zu bekommen. Dies gilt unabhängig davon, ob Lieder anderer Interpreten einstudiert werden oder Eigenkompositionen ein erstes kleines Programm bilden. Ideal geeignet zur Präsentation des musikalischen Könnens ist ein Auftritt.

Tipps gegen Lampenfieber

Allerdings gestaltet sich gerade das erste Musizieren vor Publikum nicht immer einfach. Aufgrund von Aufregung und Lampenfieber ist dieser Schritt für viele Einsteiger eine große Überwindung. Andererseits gibt es einige Kriterien, mit deren Beachtung diese eher hinderlichen Aspekte bewältigt werden können. Dazu gehört unter anderem eine ausreichende Vorbereitung der Songs. Zudem kann das Schaffen einer allgemeinen Ausgeglichenheit, beispielsweise durch Yoga, eine Hilfe sein. Nicht zuletzt haben bekannte Personen aus dem Freundeskreis eine ermutigende Wirkung. Daher kann es für einen Einsteiger Sinn machen, den allerersten Auftritt im privaten Kreis vor Bekannten und Freunden zu spielen. Hierbei ist die Sorge vor einer Blamage in den meisten Fällen geringer. Zudem wird das direkte Umfeld die Darbietung oft positiver Aufnehmen als ein neutrales Publikum. Dadurch entsteht ein höheres Selbstbewusstsein und eine gute Basis für den ersten öffentlichen Auftritt.

Erster Auftritt in der Öffentlichkeit

Vielleicht ist es gar nicht so leicht, einen Veranstalter davon zu überzeugen, als Anfänger das eigene Programm vortragen zu dürfen. Allerdings gibt es eine immer wieder offene Bühnen und Jamsessions, bei denen nahezu jeder seine Kunst präsentieren kann. Solche Veranstaltungen zeichnen sich nicht selten durch ein Publikum aus, das bereit ist, neuen Talenten eine Chance zu geben. Zudem können vor Ort Kontakte zu anderen Musikern geknüpft werden. Daraus wiederum ergeben sich möglicherweise wertvolle Ratschläge oder sogar eine Zusammenarbeit. Offene Bühnen sind also gleich aus mehreren Gründen die ideale Umgebung für einen ersten Auftritt.

Fazit

Für Einsteiger ist es oft nicht leicht, das Musizieren zu beginnen. Mit einer gewissen Strukturierung können jedoch sowohl autodidaktisch, als auch durch das Erlernen eines Instrumentes schnell tolle Ergebnisse erzielt werden. Auch für eigene Kreativität bieten die heutigen technischen Möglichkeiten und Informationsangebote Unterstützung und einen großen Freiraum. So können Anfänger in relativ kurzer Zeit eine Basis schaffen, und die eigene Leidenschaft zur Musik auszuleben.

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