Kaum zu glauben: Der 43-Jährige bedrohte die Beamten und deren Angehörige mit dem Tod und ließ bei seinen Drohungen kein Schreckensszenario aus
Nach Unfall: Betrunkener Fahrradfahrer leistet massiven Widerstand
Troisdorf. Am Sonntagmorgen (30.01.2022), um kurz vor 06.00 Uhr, bekam eine Troisdorfer Streife den Auftrag, zum Azaleenplatz zu fahren. Dort war ein Rettungswagen im Einsatz, der zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten bestellt worden war.
Vor Ort wurden ein 40-jähriger Bonner und ein 43-jähriger Troisdorfer angetroffen. Beide hatten offensichtliche Sturzverletzungen, der 43-Jährige sogar eine nicht unerhebliche Kopfverletzung, zudem standen die beiden Männer augenscheinlich unter Alkoholeinfluss. Die Beamten konnten ermitteln, dass der 43-Jährige mit einem Fahrrad unterwegs gewesen war und den 40-Jährigen als Sozius befördert hatte. Im Bereich des Azaleenplatzes ist der Troisdorfer dann mit dem Rad gegen ein bislang unbekanntes Hindernis gefahren und mitsamt Sozius gestürzt. Eine offensichtliche Unfallstelle konnte nicht gefunden werden. Da der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss bestand, wurde dem 43-Jährigen eröffnet, dass die Polizisten im Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen lassen werden. Der Mann wurde sofort verbal aggressiv und die Streife zog zur Unterstützung einen weiteren Streifenwagen hinzu. Die Unterstützung war dann auch dringend erforderlich, weil dem Troisdorfer die Blutprobe, schließlich mit Zwang entnommen werden musste. Dabei schlug und trat der 43-Jährige um sich und verletzte einen 38-jährigen Beamten leicht, der seinen Dienst zu Ende brachte. Es blieb aber nicht nur bei den tätlichen Angriffen. Der 43-Jährige beleidigte und bedrohte die Polizeibeamten und deren Familien mit dem Tod. Dabei ließ er kein Schreckensszenario aus, was er den Angehörigen der Beamten antun werde.
Der Troisdorfer verblieb stationär im Krankenhaus. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen des mutmaßlichen Verkehrsdeliktes ermittelt die Polizei nun gegen den Mann wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und Bedrohung.
Der 40-jährige Mitfahrer kam zur Behandlung in ein anderes Krankenhaus.
Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis
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