Blaulicht | 27.12.2023, 16:43 Uhr

Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt wegen Tötungsdelikt in Neuwied

Neuwied: 34-Jähriger soll Ex-Freundin getötet haben

Symbolbild  Foto: ROB
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Neuwied. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen 34-Jährigen eingeleitet, der am Abend des 22. Dezember seine ehemalige Lebensgefährtin, eine 48-jährige Deutsche, in der gemeinsamen Wohnung in Neuwied mit einem Hammer und einem Messer angegriffen und derart verletzt haben soll, dass sie wenig später ihren Verletzungen erlag. Anschließend rief der Beschuldigte die Rettungskräfte, die nach ihrem Eintreffen in der Wohnung den Leichnam der Frau auffanden.

Der Beschuldigte gab die Tat gegenüber den Polizeibeamten zu. Er wurde noch am Tatort festgenommen und am 23. Dezember der zuständigen Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt. Diese hat wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags und bestehender Fluchtgefahr Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte sitzt seither in Untersuchungshaft.

Der genaue Ablauf und das Motiv der Tat sind Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Dabei soll auch überprüft werden, inwieweit der Beschuldigte zur Tatzeit voll schuldfähig war und ob die Tat möglicherweise als Mord einzustufen ist. BA

Symbolbild Foto: ROB

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