Blaulicht | 25.08.2026, 09:31 Uhr

Polizei warnt vor Munitionsfunden

Niedrigwasser an Rhein, Mosel und Lahn – zwei Gefahren, die jetzt besonders ins Auge fallen

Symbolbild.
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Die warmen Temperaturen und die bislang ausbleibenden ergiebigen Niederschläge haben auf den rheinland-pfälzischen Bundeswasserstraßen weiterhin sehr niedrige Wasserstände zur Folge. Zwar haben die jüngsten Regenfälle nach den heißen Tagen für eine gewisse Abkühlung gesorgt, die Pegelstände der rheinland-pfälzischen Flüsse bleiben jedoch auf niedrigem Niveau. Mit den zurückweichenden Uferlinien offenbaren die freiliegenden Flussbetten nicht nur unberührte Kieselbänke, sondern bergen auch erhebliche, oft lebensgefährliche Risiken für die Bevölkerung. Die Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz richtet daher einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit:

Munitionsfunde – Finger weg und Polizei verständigen!

Durch den niedrigen Wasserstand werden vermehrt alte Munitions- und Kampfmittelreste sichtbar. Die Polizei bittet die Bevölkerung darum, nicht gezielt nach solchen Gegenständen zu suchen und Uferbereiche nicht aus diesem Grund zu betreten. Wer zufällig auf einen verdächtigen Gegenstand stößt, für den gilt: Fundstücke keinesfalls anfassen oder bewegen! Abstand halten, die Polizei verständigen und den Fundort - wenn gefahrlos möglich - markieren. Auch alte und beschädigt wirkende Gegenstände können gefährlich sein. Trotz der langen Liegezeit im Wasser sind Kampfmittel weiterhin hochempfindlich gegenüber Erschütterungen und können selbst bei geringster Berührung detonieren. Die Mitnahme und das Sammeln solcher Gegenstände sind zudem strafbar!

Das Schwimmen in Fließgewässern bleibt lebensgefährlich! Die flachen Uferbereiche sind keine sicheren Badeplätze! Das Baden und Schwimmen in Fließgewässern bleiben extrem gefährlich! Der scheinbar ruhige, niedrige Wasserstand täuscht: Starke Strömungen und Strudel nehmen durch das verengte Flussbett zu. Durch die Sogwirkung vorbeifahrender Schiffe können Personen von den Flachwasserzonen direkt unter das Schiff oder in die Strömung gezogen werden. Der Grund des Flusses kann unvermittelt steil abfallen, plötzlich auftretende Tiefenunterschiede können lebensgefährlich werden.

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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