Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer an Ort und Stelle untersagt.

Stahlplatten nicht gesichert, Bremsscheiben gerissen: Sattelzug aus Osteuropa stillgelegt

30.11.2022 - 11:42

Deesen/Sessenhausen. Am Dienstag, 29.11.2022 kontrollierte die Schwerverkehrsgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der A3, Rastplatz „Sessenhausen“ gegen 16:00 Uhr einen Sattelzug eines osteuropäischen Transportunternehmens. Ein Blick in die Frachtunterlagen zeigte dem Kontrolleur, dass der Fahrer nahezu

24 Tonnen Stahlplatten geladen hatte, welche von den Niederlanden zu einem Empfänger in Süddeutschland befördert werden sollten.

Pech nur für den Fahrer, dass nicht allein die Ladepapiere, sondern auch die Ladung in Augenschein genommen wurden. Fazit: Die Stahlplatten waren mit nur 10 Spanngurten gesichert und rutschhemmendes Material wurde fehlerhaft eingesetzt.

Weiterhin bestanden nicht unerhebliche Ladelücken und insbesondere fehlte es an formschlüssiger Verladung in Fahrtrichtung. Die Ladung war daher mehr als unzureichend gesichert. Aufgrund der desolaten Ladungssicherung bestand dauerhaft die Gefahr, dass die Ladung bei etwaigen Brems- oder Ausweichmanövern hätte verrutschen und möglichenfalls Stirn- oder Bordwand des Aufbaus durchschlagen und auf die Fahrbahn herabstürzen können. Erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit oder Unfallereignisse wären mögliche Folgen gewesen. Dass neben der mangelhaften Ladungssicherung defekte Bremsscheiben mit teilweise nicht unerheblichen Rissbildungen an allen drei Achsen des Sattelaufliegers festzustellen waren, rundete das negative Bild für den Kontrolleur ab.

Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer an Ort und Stelle untersagt. Erst nach fachgerechter Reparatur der Aufliegerbremse und ordnungsgemäßer Sicherung der Ladung wird er die Fahrt wieder fortsetzen können. Den Fahrer und das osteuropäische Unternehmen erwarten jetzt entsprechende Anzeigen.

Pressemitteilung der Verkehrsdirektion Koblenz

Weitere Beiträge zu den Themen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Nun suchen die Tiere dringend ein neues, liebevolles Zuhause

Katzenschützer retten 47 Katzen aus Züchter-Wohnung

Kreis Ahrweiler. Am 27. November 2022 haben die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. 47 Katzen aus dem Haushalt eines bekannten Züchters in Köln retten können. Dieser Züchter war einem Zuchtverein angeschlossen und gewann mit seinen Zuchtkatzen viele Preise. Unter ihnen befanden sich Langhaarkatzen, Manx Katzen, Nacktkatzen und etliche Mixe in schlechtem Zustand. Alle waren unkastriert und schmutzig... mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
germät:
"Armes Deutschland" wäre zu einfach und zu billig als Überschrift für solche Taten. Einfach nicht mehr nachvollziehbar. Früher wurden noch die Opferstöcke aufgebrochen, heute ist da aber nichts mehr zu holen!...
juergen mueller:
Das trifft voll u. ganz zu "germät". Würde ich mir sehr gerne anschauen. Jedoch, da wir aus Alters- u. Krankheitsgründen kein Auto mehr haben wird dies nicht möglich sein. Für jeden Kunstinteressierten wird es eine Freude u. Bereicherung sein. ...
germät:
"Künstler mit langem Atem"!...
juergen mueller:
Kunst u. Kultur ist ein wichtiges Gut - sagt der OB, Herr Langner. Damit hat er recht. Aber Sagen kann man viel. Und das machen Politiker nun einmal ... viel. Der Garten HERLET ist ein KULTURGUT, was die Stadt jedoch einen Sch ... zu interessieren scheint. Man setzt seinen Fokus weiterhin auf profitorientiertes,...
juergen mueller:
Der Garten HERLET - ein KULTURGUT, was bewahrt werden u. nicht touristisch orientiertem Profitdenken geopfert werden sollte. Ich will jetzt nicht den Finger in die Wunde legen. Aber Kultur zu fördern, zu erhalten, ist doch das vermeintliche (ich könnte auch sagen, angebliche) Bemühen der Stadt, in...
Service