Blaulicht | 20.08.2024

23-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

Streit am Bonner Hauptbahnhof: 29-Jähriger mit Messer schwer verletzt

Symbolbild  Foto: ROB

Bonn. Die Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft haben am frühen Sonntagmorgen, 18. August, nach einer Auseinandersetzung am Bonner Hauptbahnhof Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es gegen 4.20 Uhr vor dem Bonner Hauptbahnhof zu einem verbalen und handgreiflichen Streit zwischen fünf Männern, der sich später auf Gleis 1 des Bahnhofs verlagerte. Dort soll ein 23-Jähriger einen 29-Jährigen mit einem Messer im Halsbereich verletzt haben.

Der Geschädigte erlitt dabei eine schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Umstände übernahm eine Ermittlungskommission der Bonner Polizei unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Lindhorst, in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft, die weiteren Ermittlungen.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde der 23-jährige Tatverdächtige am Sonntag an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen, und die mutmaßliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Der syrische Staatsangehörige, der bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt ist, machte bislang keine Angaben zur Tat. Am Montagmittag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn erließ. Zudem wird das Polizeipräsidium Bonn ein Waffentrageverbotsverfahren gegen den Mann einleiten.

Die Ermittlungskommission sucht derzeit weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer (02 28) 15-0 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. BA

Symbolbild Foto: ROB

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Kommentare
21.08.202412:19 Uhr
Gabriele Friedrich

Versagende Justiz und versagende Politik, schwache Regierung und dann der Witz - das aber Messer mit 6 cm Klingenlänge erlaubt sind lt. Frau Faeser.
In Großstädten ist es besonders schlimm. Nirgendwo ist man in dieser BRD mehr sicher.

20.08.202418:25 Uhr
Biggi12121967

Polizei bekannt und läuft frei herum. Warum??? Warum werden straftätige Einwanderer nicht sofort abgeschoben? Da nutzt doch kein Stuhlkreis und Problemteechen. Raus mit denen, denn die wollen und werden sich nie integrieren. Obwohl....mit Faesers Waffenverbotsschildchen in den Innenstädten wird bestimmt alles gut *Ironie off*.

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