gesponserte Artikel | 07.04.2020, 16:16 Uhr

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Wie sich die Welt in der Krise ändert

Kaum ein Thema schafft es aktuell vorbei an der Coronakrise. Verwunderlich ist das freilich nicht. Schließlich werden fast minütlich neue Zahlen genannt. Dabei macht der Virus keine Unterschiede, ob jemand aus Neuwied, Koblenz oder New York kommt. Auch ist es ihm egal, ob man reich oder arm ist, welche Hautfarbe man hat oder mit welchem Geschlecht man geboren wurde.

Ein Großteil der Menschen geht davon aus, dass der Virus die Gesellschaft noch einige Zeit beeinflussen wird. 37,15 Prozent glauben aufgrund einer Umfrage, dass die Entwicklung noch mindestens 2 bis 3 Monate anhalten wird. 33,56 Prozent hingegen gehen davon aus, dass es noch bis zu 6 Monate so weitergehen wird. Dabei träumen insgeheim viele weiterhin von einem Jackpot im Lotto. 67,99 Prozent gaben an, dass sich dieser Wunsch durch das Coronavirus nicht verändert hat. 12,86 Prozent gaben sogar an, sich mehr denn je einen großen Gewinn zu wünschen.

In Lottobuden gehen, ist dabei aktuell kaum noch eine Option. Online-Anbieter wie Lottoland sind momentan die Wahl. Mit dem Online-Shopping gehört das Lottospielen über das Internet, mit zu den Veränderungen, die mit der Krise einhergehen. 10,24 Prozent der Befragten kaufen benötigte Dinge lieber online und 11,65 Prozent mehr setzen nun auf Online-Anbieter, um den großen Gewinn einzustreichen. Diesen würde der Großteil im Übrigen aktuell lieber ins Eigenheim investieren (44,97 Prozent) anstatt eine Weltreise zu planen (4,86 Prozent).

Interessant ist in diesem Bezug, abseits des irrationalen Handelns einiger Menschen in Supermärkten und Drogerien, dass die Menschen mehr zusammenstehen und das, obwohl sie getrennt sind. So wurde etwa in Ansbach eine neue Corona-Ambulanz eröffnet, um Ärzte zukünftig besser vor COVID-19 schützen zu können. Damit wird eine Unterstützung im Landkreis Neuwied direkt umgesetzt. Insgesamt zeigt sich zudem auf vielen Ebenen eine oftmals vergessene Solidarität. Menschen helfen sich, mit dem nötigen Abstand, untereinander. Rücksicht ist kein Fremdwort mehr und die Achtsamkeit bekommt wieder mehr Raum.

Was die Zukunft bringt, weiß freilich aktuell niemand so recht. Bei den Nachbarn in Österreich ist die Infektionsrate vor Kurzem unter 10 Prozent, im Vergleich zum Vortag, gefallen und auch in Wuhan zeichnet sich eine Entspannung ab. Trotzdem ist aktuell eine schnelle Besserung nicht in Sicht. Dennoch könnte sich die Welt nach der Pandemie durchaus zum Positiven entwickeln. Denn mit jedem Tag, an dem der Virus die Menschen in die eigenen vier Wände zwängt und Opfer fordert, werden andere Dinge klarer.

Auf einmal ist allen klar, warum das Gesundheitssystem, dass in den vergangenen Jahren immer mehr privatisiert und gekürzt wurde, so wichtig ist. Welche Berufe in der Gesellschaft wirklich von Bedeutung sind. Dabei könnte die Welt im Herbst völlig anders sein. Denn die erste Schockstarre, in die viele aufgrund der Gegebenheiten verfallen sind, könnte der Erkenntnis weichen, dass das Leben mehr ist, als nur Hatz vom einen Punkt zum anderen. Die Distanziertheit etwa führt zu mehr Nähe. Mit Freunden und Familie wird wieder mehr gesprochen. Auch ein Anstieg an Höflichkeit untereinander, mit dem gebührenden Abstand, ist zu erwarten.

Besonders im Bereich der Digitalisierung könnte es große Veränderungen geben. Nachdem Homeoffice, Tele- und Videokonferenzen in der Krise gut funktionieren, entscheiden sich vielleicht viele Arbeitgeber für ein selbsttätiges Arbeiten ihrer Arbeitnehmer. Diejenigen, die nur selten in die Natur kamen, auch junge Menschen, erleben die Welt nun aus einer anderen Perspektive. Sie machen Spaziergänge – lesen Bücher. Das, was das Fernsehprogramm noch vor Corona bot, sieht nun extrem peinlich aus.

Die Coronakrise zeigt den Menschen, dass alte eingefahrene Pfade oftmals überflüssig sind. Die lässige Art, wie viele mit der Welt umgegangen sind, wird plötzlich überdacht. Insofern ist davon auszugehen, dass wir alle uns im Sommer oder Herbst wundern werden.

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