Politik | 24.04.2026

Umfangreiche Streckensperrungen ab dem zweiten Halbjahr 2026

Neuwied fordert verlässlichen Bahnverkehr trotz Sanierungsarbeiten

Mitglieder der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/die Grünen, BSW, FWG und FDP informieren sich an der Baustelle der neuen Stadtzufahrt zwischen Neuwied und Irlich über die geplanten Abläufe und Maßnahmen im Rahmen des „Bahn-Sanierungs-Programmes“

Neuwied. Die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP im Stadtrat der Stadt Neuwied haben eine gemeinsame Resolution zum Bahnverkehr im Mittelrheintal eingebracht.

Hintergrund sind die angekündigten umfangreichen Streckensperrungen ab dem zweiten Halbjahr 2026, insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Troisdorf und Lahnstein und damit insbesondere im gesamten Stadtgebiet Neuwied.

„Was hier auf die Menschen in unserer Stadt und der gesamten Region zukommt, ist eine erhebliche Belastung. Schon heute ist der Bahnverkehr für viele Pendlerinnen und Pendler unzuverlässig – die kommenden Einschränkungen drohen diese Situation weiter zu verschärfen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP).

Die fünf Fraktionen machen deutlich: Die geplanten Investitionen in die Infrastruktur werden ausdrücklich begrüßt. Dazu zählen insbesondere die Neuerrichtung des Bahnhofsgebäudes in Neuwied, sowie der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs im Stadtteil Engers sowie die „neue Stadtzufahrt“ an der B 42 zwischen Irlich und der Innenstadt. Diese Maßnahmen seien wichtige und seit Jahren geforderte Verbesserungen.

Gleichzeitig fordern die Antragsteller konkrete und verbindliche Maßnahmen, um die Auswirkungen der Bauarbeiten abzufedern. Dazu gehören ein verlässlicher und leistungsfähiger Schienenersatzverkehr, der Erhalt zentraler Verbindungen – etwa in Richtung Frankfurt, Köln und Mainz – sowie eine transparente und frühzeitige Information der Fahrgäste. Ebenso wichtig sind hierbei konkrete Absprachen und Koordination der Eingriffe in den fließenden Verkehr insbesondere im Engers-Heimbach-Weis-Block.

„Durch die Sanierung der Bahnbrücke im Stadtteil Block und die ab Juni durch den LBM geplante Sanierung der Brücke über die B 42 zwischen Engers und Heimbach-Weis und die damit verbundene Vollsperrung der Zufahrten zur B42 wird es zu einer erheblichen Einschränkung des fließenden Verkehrs in den Stadtteilen kommen,“ ist es für die Fraktionsvorsitzenden von großer Bedeutung „das in diesen Bereichen abgestimmt und mit einem konkreten Konzept von Bahn und Landesbetrieb Mobilität vorgegangen wird.“

„Modernisierung ist richtig und notwendig. Aber sie darf nicht dazu führen, dass eine ganze Region über Monate vom verlässlichen Bahnverkehr abgeschnitten wird. Die Deutsche Bahn steht hier in der Verantwortung, gemeinsam mit dem Land tragfähige Lösungen vorzulegen“, so die Fraktionsvorsitzenden weiter.

Mit der Resolution wollen die fünf Fraktionen die Interessen der Stadt Neuwied und der gesamten Region klar gegenüber den zuständigen Stellen vertreten.

Über die Resolution wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 29. April 2026 beraten.

Pressemitteilung Neuwieder Bündnis

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Mitglieder der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/die Grünen, BSW, FWG und FDP informieren sich an der Baustelle der neuen Stadtzufahrt zwischen Neuwied und Irlich über die geplanten Abläufe und Maßnahmen im Rahmen des „Bahn-Sanierungs-Programmes“ Foto: Jörg Niebergall

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