Politik | 04.02.2022

Die Autobahn GmbH Rheinland errichtet derzeit das zweite Teilbauwerk der von der Flut zerstörten Brücke über den Liblarer Mühlengraben neu.

A1: Engpässe zwischen Hürth und Dreieck Erfttal

Symbolbild. Foto: Autobahn GmbH

Hürth. Auf der A1 in Fahrtrichtung Trier steht den Verkehrsteilnehmern zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal nächste Woche nur eine von zwei Fahrspuren zur Verfügung: von Montag (7.2.) bis Donnerstag (10.2.), jeweils zwischen 9 und 15 Uhr Donnerstagnacht (10./11.2.) von 19 bis 5 Uhr sowie am Freitag (11.2.) von 9 bis 16 Uhr. Die Autobahn GmbH Rheinland errichtet derzeit das zweite Teilbauwerk (Fahrtrichtung Dortmund) der Brücke über den Liblarer Mühlengraben neu. Durch die Unwetter im Juli 2021 ist das Brückenbauwerk über den Liblarer Mühlengraben vollständig zerstört worden. Die westliche Bauwerkshälfte wurde inzwischen vollständig erstellt und an die Fahrbahn angebunden. Bereits im Dezember wurde die Fahrtrichtung Koblenz/Trier für den Verkehr freigegeben. Die reine Bauzeit für den Neubau dieses Teilbauwerks betrug nur drei Monate. Für die östliche Bauwerkshälfte wurde zwischenzeitig bereits der Überbau betoniert und augenblicklich finden die Abdichtungs- und Deckenbauarbeiten statt. Dann folgen Arbeiten an den Schutzeinrichtungen sowie weitere Restarbeiten. Vor der Freigabe der A1 in Richtung Dortmund muss ab dem Dreieck Erfttal die Fahrbahn saniert werden. All diese Arbeiten sind stark witterungsabhängig, so dass nach derzeitigem Kenntnisstand mit einer Freigabe rund um Ostern gerechnet wird. Die verheerenden Unwetter im Juli zerstörten die Infrastruktur im südlichen Rheinland und nördlichen Rheinland-Pfalz massiv: weggespülte Brücken, auf kompletter Breite durchpflügte Autobahnen, über Kilometer abgerutschte Böschungen sowie eingestürzte Lärmschutzwände. Allein an den Autobahnen im Rheinland entstanden Schäden bis zu 100 Millionen Euro. In der Spitze waren während und nach den Unwettern mehr als 130 Kilometer Autobahn (in einfacher Richtung) zwischen Wuppertal und Sinzig teil- oder vollgesperrt. Mitte September 2021 wurde mit der Freigabe der A61 in Richtung Koblenz der erste große Meilenstein erreicht. In Fahrtrichtung Venlo konnten Mitte Dezember 2021 die letzten Vollsperrungen auf der A61 aufgehoben werden. Mit der Öffnung der A1 in Richtung Dortmund folgt der letzte Lückenschluss. Pressemitteilung Autobahn GmbH

Symbolbild. Foto: Autobahn GmbH

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