Politik | 17.08.2021

SPD Adenau und Christoph Schmitt bei Anne Frank Ausstellung

Aufruf gegen Rassismus und für Toleranz

Bundestagskandidat Christoph Schmitt und die SPD Adenau besuchten die Anne Frank Wanderausstellung in Adenau. Fotos: privat

Adenau. Faszinierend, beeindruckend, erschreckend und gleichzeitig mit Blick auf die Gegenwart ein Aufruf gegen Rassismus und für Toleranz. Im Juli besuchten Bundestagskandidat Christoph Schmitt und die SPD Adenau die Anne Frank Wanderausstellung in der Realschule Plus in Adenau. Die Wanderausstellung, mit dem Namen „Lass mich ich selbst sein“, beschreibt die Lebensgeschichte von Anne Frank in Bildern, mit Bezug auf den zeitgleichen geschichtlichen Ereignissen.

Die Ausstellung wurde vom Anne-Frank-Zentrum in Berlin in Kooperation mit dem Anne-Frank-Haus in Amsterdam für den Außenbereich gestaltet und hatte im Atrium der Realschule Plus mit FOS Adenau einen würdigen Standort. Nach der Begrüßung von Herrn Schwarzmann, Leiter des Generationenbüros der VG Adenau, der die Ausstellung mit initiiert hatte, wurden die Sozialdemokraten von einem „Peer Guide“ begleitet. Als Schüler der 10. Klasse war er zusammen mit 23 anderen Mitschülern in einem zweitägigen Seminar dazu ausgebildet worden, um als Lernbegleiter mit gleichaltrigen Jugendlichen Themenschwerpunkte zu setzen und zu Diskussionen anzuregen. Unser Peer Guide war mit großer Freude und Engagement dabei, was Christoph Schmitt, SPD Bundestagskandidat, immer wieder lobend hervorhob.

Das Schicksal von Anne Frank, die am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde, 1934 mit ihrer Familie in die Niederlande auswanderte, um den Nationalsozialisten zu entfliehen und letztlich doch dem Naziregime nicht entkam, steht für das Schicksal vieler Jüdinnen und Juden, die dem Rassenhass durch den Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind. Sie ist durch „Das Tagebuch der Anne Frank“, bekannt geworden, das sie zwischen 1942 und 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus geschrieben hat. Sie starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager in Bergen Belsen, nach vielen Monaten der Entbehrungen und Krankheiten. Zwei Jahre später veröffentlichte ihr Vater, der den Holocaust überlebte, das Tagebuch.

Auch wenn die Ausstellung zwischenzeitlich weitergezogen ist, so erinnert ein Ableger der Weißen Rosskastanie aus Amsterdam, der vor dem Haus stand, in dem sich die Familie von Anne Frank versteckt hielt, und ihr Trost und Hoffnung gab, an das tragische Schicksal vieler Jüdinnen und Juden. Als Anne-Frank-Baum gepflanzt hat er außerdem ein Schild bekommen, auf dem steht: „Wir gegen Rassismus und für Toleranz 23.06.2021“.

Ausstellung soll aufrütteln und zum Nachdenken anregen

Alle Besucher waren zutiefst berührt von der Ausstellung und von dem Engagement der Schüler. Erika Rebatschek und Christoph Schmitt bedankten sich bei ihrem Peer Guide und waren sich einig: „Diese Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten! Sie soll aufrütteln und zum Nachdenken anregen, damit Rechtsextremismus und Fremdenhass für immer der Vergangenheit angehören. Dann ist Platz für Freiheit und Demokratie, für Akzeptanz und Toleranz und für ein angstfreies Miteinander in einer gleichberechtigten Gesellschaft!“

Pressemitteilung

Christoph Schmitt,

Bundestagskandidat der SPD

Ein Ableger der Weißen Rosskastanie aus Amsterdam steht vor der Schule.

Ein Ableger der Weißen Rosskastanie aus Amsterdam steht vor der Schule.

Bundestagskandidat Christoph Schmitt und die SPD Adenau besuchten die Anne Frank Wanderausstellung in Adenau. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • H. Schüller: Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein...
  • Marcus F.: Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.
  • H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.

Einladung zum Neujahrsempfang

  • S.Bastian: @ Boomerang: Bitte bringen Sie Licht ins Dunkel, was die Ahmadiyya Muslim Jamaat mit der von Ihnen genannten Moschee und dem dahinter stehenden Verein gemeinsam hat. Sie scheinen hier etwas durcheinander...
  • Boomerang : Die Koblenzer Abu-Bakkr-Moschee beziehungsweise der dahinterstehende „Verein der Islamischen Kultur Koblenz“ steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium...
  • S. Bastian: Troll! Die Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nicht vom Verfassungsschutz beobachtet.
  • Dr. Axel Ritter: Das Problem werden u.a. die „neuen“ Brücken sein, von denen die meisten unterseitig zerklüftet sind bzw. sein werden - siehe z.B. „neue“ „Bachemer Brücke“ und „neue“ „Landgrafenbrücke“ -, an denen bei...
Messe GO meets BBS Andernach -  Bestellung Nr.: 0033082659
GO Azubi Messe
Pflegefachkräfte in der Tagespflege(w/m/d)
Stellenanzeige Berufskraftfahrer
Sonntag Verkauf von 13-18 Uhr
Titelanzeige
Rückseite o. B. Vorauskasse
Motivierte und engagierte  Nachwuchskräfte
Empfohlene Artikel

Ahrweiler. Mehr Sicherheit, bessere Bildung, finanziell starke Kommunen und der absolut notwendige Abbau lähmender Bürokratie: Das waren die zentralen Themen, die der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 14, Guido Orthen, bei der Mitgliederversammlung der Senioren-Union, Kreisverband Ahrweiler, im Hotel „Zum Stern“ ansprach. Zunächst dankte Guido Orthen in seinem Grußwort den Mitgliedern der Senioren-Union für ihren großen Einsatz.

Weiterlesen

Bendorf. Auf Einladung der FDP-Stadtratsfraktion hat sich die FDP-Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 10, zu dem auch Bendorf gehört, über die derzeit aktuellen Projekte und Probleme der Stadt informiert. Sandra Krämer, 24jährige WHU-Studentin, stammt aus Andernach, und hat Bildungs- und Wirtschaftspolitik als die aus ihrer Sicht wichtigsten Politikbereiche bezeichnet.

Weiterlesen

Bendorf. Der Stadtverband der FDP Bendorf hat auf seinem Ortsparteitag am Mittwochabend einen neuen Vorstand gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde der 40-jährige Unternehmer und Kommunikationsexperte Jan Wambach einstimmig gewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Süße Verführungen und herzhafte Currywürste locken zahlreiche Besucher an

Neuwied: Currywurstfestival & ChocolART locken noch bis Sonntag in die Deichstadt

Neuwied. Seit Freitag, 30. Januar, und noch bis Sonntag, 1. Februar, steht Neuwied ganz im Zeichen süßer Verführungen und herzhafter Currywürste in fantasievollen Kreationen. Das Currywurstfestival & ChocolART mit verkaufsoffenen Sonntag lockt wieder Tausende von Besuchern aus nah und fern in die Deichstadt. FF

Weiterlesen

Ortsbeirat fordert Prüfung und Umsetzung von Sofortmaßnahmen

Bad Neuenahr: Vollsperrung der Telegrafenstraße sorgt für große Besorgnis

Bad Neuenahr. Der Ortsbeirat Bad Neuenahr zeigt sich äußerst besorgt über die geplante Vollsperrung des unteren Abschnitts der Telegrafenstraße im Zuge der Fernwärmeverlegung. Die Maßnahme soll nach aktuellem Stand bis zu fünf Monate andauern und bringt erhebliche Einschränkungen für Gewerbetreibende, Einzelhändler, Dienstleister sowie für die Nahversorgung der Bevölkerung mit sich.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Physiotherapeut/in (m/w/d)
Go meets BBS Andernach
Anzeige Messe Go
Azubimesse Go
3+1 Aktion
Angebotsanzeige (Januar)
Geschäftspartner für Versandhandel
Rosenmontag in Brohl
Stellenanzeige Jugendpfleger/in u. Azubi Kauffrau Tourismus
Lossprechungsfeier der KFZ Innung Ahrweiler
Stellenanzeige Reinigungskarft
Stellenanzeige Koordinatorin