Politik | 05.04.2019, 16:23 Uhr

Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur in der Region

Ausbau des Wiedradweges beginnt

Neuwied. Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Cochem Koblenz, baut den Wiedradweg von der Laubachsmühle bis Neuwied-Segendorf auf einer Gesamtlänge von 3,9 km aus. Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. April.

Derzeit endet der sogenannte Wiedradweg von Datzeroth kommend an der Holzbrücke bei der Laubachsmühle. Nach dem Ausbau erfolgt die weitere Führung des Wiedradweges über den bereits vorhandenen Waldwanderweg westlich der Wied. Dieses Stück des Radweges stellt somit einen Lückenschluss dar, womit die Stadt Neuwied und damit der überregionale Rheinradweg angebunden werden kann.

An der derzeitigen Wegebefestigung werden keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. Es sind lediglich punktuelle Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, um den dauerhaften Betrieb des Weges zu gewährleisten. Auf einer Länge von ca. 180 m wird der vorhandene Weg verbreitert und erhält hier einen verfestigten Unterbau. Dieser und die zu sanierenden Abschnitte erhalten eine ungebundene Deckschicht aus einem abgestuften Splittgemisch. An einigen Stellen werden Entwässerungsrigolen vorgesehen um das bergseitig anfallende Wasser schadlos ableiten zu können und damit die Tragfähigkeit des Weges dauerhaft zu gewährleisten. Weiterhin wird die Furt durch den Hirzbach durch ein kleines Brückenbauwerk ersetzt.

Die Bauarbeiten beginnen von Altwied in Richtung Anglerhütte und sind voraussichtlich Anfang Mai fertiggestellt. Die Anglerhütte ist bis Mai nur am Wochenende, ab Mai jedoch wieder uneingeschränkt erreichbar. Anschließend wird der Abschnitt zwischen der Laubachsmühle und der Anglerhütte gebaut. Zum Schluss erfolgt der Ausbau bzw. die Sanierung zwischen der Steinbrücke in Altwied und der Boesenerstraße in Segendorf. Der Waldwanderweg ist in dieser Zeit voll gesperrt.

Die Ausführung des Projektes erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung und Prüfung der Angebote durch das Bauunternehmen Anton Müller aus Schalkenbach. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 160.000 Euro, die komplett vom Land Rheinland-Pfalz getragen werden. Mit Abschluss der Bauarbeiten wird die verkehrliche Infrastruktur in der Region weiter systematisch verbessert.

Pressemitteilung des

Landesbetriebs Mobilität (LBM)

Cochem-Koblenz

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