Politik | 23.02.2022, 14:53 Uhr

Energieversorger warnt vor falschen Behauptungen – Beschwerden auch aus Waldesch

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Falsche evm-Mitarbeiter unterwegs

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Koblenz. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhält seit Kurzem vermehrt Beschwerden über Personen, die sich an der Haustür als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben, um Zugang zum Zähler oder zu Unterlagen zu bekommen. Aufgefallen sind diese Betrugsversuche zum Beispiel in Waldesch und Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Die Personen behaupten zum Beispiel, die evm stelle auf Ökostrom um und sie müssten alle alten Rechnungen sehen, um einen guten neuen Tarif auswählen zu können“, so evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Das ist eine dreiste Lüge. Zum einen versorgen wir Privathaushalte seit 2014 ausschließlich mit Ökostrom, zum anderen schicken wir niemanden herum, um alte Rechnungen zu kontrollieren.“ Die Daten, die die Betrüger sammeln, versetzen sie in die Lage, einen sogenannten Lieferantenwechsel anzustoßen.

Ein anderer Vorwand wird derweil in Bad Neuenahr-Ahrweiler genutzt. Hier wird behauptet, im Auftrag der evm unterwegs zu sein, um die Zählernummer zu überprüfen. „Auch das stimmt nicht. Zwar überprüfen Kollegen die Netzanschlüsse, die nach der Flut wieder in Betrieb genommen wurden. Aber ihnen geht es nicht um die Zählernummer“, so Peerenboom. Die evm bittet alle Menschen in der Region, vorsichtig zu sein und immer zu überprüfen, ob die Person, die vor ihnen steht, wirklich von der evm kommt. Das geht über den Dienstausweis, den alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens mit sich führen. Oder indem die Identität beim evm-Kundenservice unter 0261 402-11111 verifiziert wird. „In jedem Fall sollten Betroffene nicht einfach sensible Daten, wie die Zählernummer, Namen oder Bankverbindung rausgeben, ohne dass sie sich sicher sind, wer dort vor ihnen steht. Das gilt übrigens auch am Telefon“, erklärt der Pressesprecher. Vor Betrugsversuchen am Telefon hatte die evm bereits in den vergangenen Tagen gewarnt.

Pressemitteilung evm

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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