Politik | 04.05.2019, 08:07 Uhr

Weiterbildung für Tagespflegepersonen: „Sicherheit und Prävention in der Kindertagespflege“

Beruflich in der Kindertagespflege aktiv

Die Tagesmütter aus der Region nutzen die Weiterbildung, um ihr Wissen rund um das Thema „Sicherheit und Prävention in der Kindertagespflege“ zu festigen und auszubauen. Foto: privat
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Region. Auf Einladung des Kreisjugendamts Neuwied trafen sich erfahrene Tagesmütter aus Kreis und Stadt Neuwied sowie des Nachbarkreises Altenkirchen zu einer Fortbildung zum Thema „Sicherheit und Prävention in der Kindertagespflege“ im außerschulischen Lernort in Linkenbach. Annette Tornau, eine ausgewiesene Fachkraft der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, berichtete den interessierten Tagespflegepersonen über die neusten Erkenntnisse aus dem Bereich Unfallschutz und Sicherheit. Themenschwerpunkte waren aktuelle Hinweise zum Umgang mit Zeckenbissen, zur Gestaltung eines kindersicheren Haushalts und zum Versicherungsschutz aller Tageskinder. Das Weiterbildungsangebot wurde von den engagierten Tagesmüttern gut angenommen und genutzt, um ihr Wissen aufzufrischen und weiter auszubauen. Tagesmütter oder -väter kümmern sich beruflich um die Betreuung von Kindern in ihrem Haushalt oder im Haushalt der Eltern und sind zumeist selbstständig tätig. Eine Tagespflegeperson versorgt eine kleine Gruppe von Kindern in familiärer Atmosphäre. Die Betreuung kann in diesem Rahmen sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit erfolgen. Im Landkreis Neuwied gewinnt die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Kindertagespflege, unter anderem durch den Zuzug junger Familien, immer mehr an Bedeutung. Landrat Achim Hallerbach – zugleich auch zuständiger Jugendamtsdezernent – sieht die Kindertagespflege als ideale Ergänzung zum bestehenden Kindertagesstättennetz: „Die Kindertagespflege stellt eine eigene gesetzlich normierte Betreuungsform in einem familiennahen Umfeld dar und ist unverzichtbarer Bestandteil des hiesigen Kinderbetreuungsangebotes. Die Tagespflegepersonen leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Erziehung, Betreuung und Bildung der Kinder.“ Zum vielfältigen Aufgabengebiet gehört neben der Arbeit mit den Kindern auch die Zusammenarbeit mit den Eltern, mit Kindertagesstätten und Schulen sowie dem Fachdienst des Jugendamtes. Wer sich selbst in der Kindertagespflege engagieren möchte, benötigt eine fachpädagogische Erstausbildung, zum Beispiel Erzieher/in oder Sozialassistent/in, oder kann an einer „Qualifizierung zur Kindertagespflege“ eines anerkannten Bildungsträgers teilnehmen. Ein neuer Kurs startet im Sommer 2019 in Neuwied. Nähere Informationen über die Tätigkeit als Tagespflegeperson, die Zugangsvoraussetzungen oder den Beginn und die Dauer des Qualifizierungskurses erhalten Interessierte beim Fachdienst Kindertagespflege des Kreisjugendamtes Neuwied: Jasmin Assadian, Tel. (0 26 31) 80 33 34, E-Mail: jasmin.assadian@kreis-neuwied.de oder Werena Herzog, Tel. (0 26 31) 80 33 46, E-Mail: werena.herzog@kreis-neuwied.de.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Die Tagesmütter aus der Region nutzen die Weiterbildung, um ihr Wissen rund um das Thema „Sicherheit und Prävention in der Kindertagespflege“ zu festigen und auszubauen. Foto: privat

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