„Wer immer da ist, braucht bessere Unterstützung“
CDU-Landtagskandidat Guido Orthen im Austausch mit Feuerwehren im Wahlkreis 14
Kreis Ahrweiler. Der CDU-Landtagskandidat Guido Orthen hat sich kürzlich zu einem fachlichen Austausch mit den Wehrleitern und Vertretern der Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, der Gemeinde Grafschaft sowie der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler getroffen. Ebenfalls teilgenommen haben der Brand- und Katastropheninspekteur (BKI) des Kreises Ahrweiler, Frank Linnarz, sowie sein Stellvertreter Johannes Jung.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Lehren aus der Flutkatastrophe, die aktuelle Situation des Brand- und Katastrophenschutzes sowie notwendige Verbesserungen auf Landesebene. Guido Orthen betonte: „Spätestens seit der Flut ist allen bewusst, welche zentrale Bedeutung der Brand- und Katastrophenschutz für unsere Sicherheit hat. Unsere Feuerwehren sind 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche einsatzbereit. Dieses Ehrenamt ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft.“
Orthen sprach sich für eine höhere Wertschätzung langjähriger, ehrenamtlicher Feuerwehrangehörige aus. So plant die CDU Rheinland-Pfalz eine Prämie von 250 Euro nach 25 Jahren und bis zu 500 Euro nach 50 Jahren aktiver Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ein. Ein weiterer Schwerpunkt war die Finanzierung der Ausstattung. „Die Kommunen sind mit den Kosten für Fahrzeuge, Gerätehäuser und Ausstattung finanziell überfordert. Hier muss das Land deutlich stärker in die Verantwortung gehen und die Feuerwehren besser unterstützen.“
Verbesserungsbedarf an allen Ecken
Im anschließenden Fachgespräch mit den Wehrführungen wurden weitere wichtige Punkte angesprochen. Anders als in anderen Bundesländern delegiert Rheinland-Pfalz den kompletten Katastrophenschutz auf die Kommunen. Dies gilt auch für Verantwortung und Finanzierung. Hier gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf.
Das Land muss außerdem deutlich mehr Aus- und Fortbildungslehrgänge für Feuerwehrangehörige anbieten, um die Einsatzkräfte bestmöglich zu qualifizieren. Das neu geschaffene Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz dürfe kein „Bürokratiemonster“ werden, sondern müsse praxisnah arbeiten und den direkten Kontakt zur Basis pflegen. Zudem wurden mehrere als problematisch empfundene Regelungen des neuen Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetzes (LBKG) sowie der Katastrophenschutz-Verordnung kritisch diskutiert.
„Der heutige Austausch war für mich äußerst wertvoll. Ich nehme die Anliegen unserer Feuerwehren sehr. Unsere Einsatzkräfte verdienen bestmögliche Rahmenbedingungen. Das ist eine Frage der Sicherheit und des Respekts“, erklärte Guido Orthen abschließend.Pressemitteilung Guido Orthen
