Politik | 01.12.2018

Unterstützung für die Geburtshilfe im Kreis Ahrweiler

CDU führte Gespräch mit Hebammen

Viele Hebammen waren dem Ruf der CDU zu einem Gedankenaustausch gefolgt. privat

Region. Der CDU Kreisverband Ahrweiler beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Situation der Geburtshilfe im Kreis Ahrweiler. Hierzu fand bereits ein Besuch der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Maria Hilf statt. Nun stand wie angekündigt ein Gespräch mit Hebammen aus dem Kreis Ahrweiler an. Kreisvorsitzender Horst Gies - MdL, seine Stellvertreter Ingrid Näkel-Surges, Tino Hackenbruch und Michael Korden, die Vorsitzende der Frauen-Union, Heike Krämer-Resch, und der Vorsitzende der MIT, Elmar Lerch, sowie die weiteren Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Sundheimer (Fraktionssprecher), Guido Ernst, MdL und Marcel Werner wurden dabei umfassend informiert. „Wir wollen keine Schaufensterpolitik. Uns geht es ernsthaft um die Sorgen und Nöte der Geburtshilfe. Wir wollen helfen“, so Kreisvorsitzender Horst Gies, MdL. Er berichtete auch von einem Parlamentarischen Abend der Hebammen in Mainz, wo nochmals die Problemstellung erläutert wurde. Viele Hebammen waren dem Ruf der CDU zu einem Gedankenaustausch gefolgt. Vor allem im Bereich der Nachsorge gebe aus Sicht der Hebammen Handlungsbedarf. „Durch die angekündigte Schließung der Geburtshilfestation im Krankenhaus Daun könnte sich die Situation der Nachsorgebetreuung vor allem im Bereich Adenau verschärfen“, so Hebamme Laura Bachem. Früher seien Hebammen auch direkt in Praxen von Gynäkologen vorzufinden gewesen. „Durch geänderte Abrechnungspraktiken der Krankenkassen ist dies heute erheblich erschwert“, so Laura Bachem weiter. Es fehle auch an einer Vernetzung, sodass Familien direkt erkennen könnten, welche Hebamme für das Themenfeld der Vor- und Nachsorge zur Verfügung steht. Hier wird die CDU ihre Hilfe direkt ansetzen. „Hier könnte eine Online-Plattform Abhilfe schaffen. Ähnlich dem Kindergarten-Portal Ahrlini. Wir werden hierzu direkt mit den zuständigen Stellen in Gespräche eintreten“, so Fraktionssprecher Karl-Heinz Sundheimer. Auch Modifikationen im Zuschuss-Programm des Kreises für den ländlichen Raum seien denkbar. „Wir haben einen wunderschönen Beruf. Wir helfen Kindern auf die Welt. Was gibt es Schöneres?“, so die Hebammen unisono. Was aber fehle, seien genügend Ausbildungsplätze. „Auch hier werden wir schauen, wie wir im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen können“, so der Landtagsabgeordnete Guido Ernst. Die Hebammen begrüßten den Gedankenaustausch. „Uns fehlt eine starke Lobby. Wir haben daher die Initiative der Kreis-CDU sehr begrüßt“, so Laura Bachem. Horst Gies führte nochmals aus, „dass wir heute bereits einige Lösungsansätze finden konnten. Wir werden an dieser Thematik dran bleiben. Sie alle sind als Hebamme im Landkreis Ahrweiler tätig. Hierfür gilt Ihnen unser herzlicher Dank. Schließlich ist eine achtsame Betreuung vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein gesellschaftlich relevanter Beitrag zur Frauen- und Familiengesundheit. Durch eine kompetente Hebammenbegleitung wird das zukünftige, gesundheitliche Wohlergehen von Mutter und Kind gestärkt.“

Pressemitteilung des

CDU-Kreisverbands Ahrweiler

Viele Hebammen waren dem Ruf der CDU zu einem Gedankenaustausch gefolgt. Foto: privat

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