Politik | 05.08.2021

Hochwasserkatastrophe - Offener Brief Bürgermeister mittlere Ahr

Christian Baldauf: Ahrtal braucht Aufbauturbo

Landesregierung muss Sonderbeauftragten benennen

Region. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, hat an-gesichts der gewaltigen Zerstörungen im Ahrtal großes Verständnis für den in Form eines offenen Briefes von Bürgermeistern der Gemeinden der mittleren Ahr formulierten Hilferuf geäußert:

„Insbesondere an der Ahr brauchen wir einen erkennbaren Aufbauturbo, der den Menschen eine Perspektive gibt und sie in einem überschaubaren Zeitraum zu einem normalen Leben zurückführt. Ich erwarte von der Landes-regierung, dass sie dazu auf Regierungsebene einen Sonderbeauftragten für den Wiederaufbau mit einem Expertenstab ernennt, der die Dinge vor Ort in die Hand nimmt, koordiniert und zugleich eine Brücke zum Bund dar-stellt.

Zugleich brauchen wir in jeder betroffenen Gemeinde eine Verbindungsper-son des Landes als Ansprechpartner der Verwaltungen und Betroffenen und als Konnex zum Expertenstab. Bislang hängen viele Gemeinden in der Luft. Offensichtlich ist die ADD mit dem Management vor Ort vollkommen über-fordert.

Die Berichte über große Koordinationsprobleme vor Ort häufen sich. Dabei geht es nicht nur um die Phase unmittelbar nach der Katastrophe. Offen-sichtlich ist es immer noch nicht gelungen, Strukturen zu etablieren, die einen abgestimmten Einsatz gerade auch der vielen freiwilligen Helfer gewährleis-ten, die Versorgung sichern und die Räumarbeiten koordinieren.

Ganz entscheidend ist jetzt, dass die Betroffenen sehen, dass sie sich auf die Zusagen des Staates verlassen können. Deshalb darf die oft beschwo-rene deutsche Gründlichkeit nicht in zeitraubende und übertriebene Prüf- und Verwaltungsverfahren münden. Sie muss vielmehr im Sinne einer schnellen, effektiven und unbürokratischen Hilfe für die Menschen verstan-den werden. Das bedeutet auch, dass nicht aus Angst vor Missbrauch ge-zaudert werden darf. Eine Katastrophe dieses Ausmaßes erfordert neues Denken und unkonventionelles Handeln.“

Pressemitteilung CDU-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz

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