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Guido Ernst , MdL, und Horst Gies ,MdL:

Dank an Eltern und Lehrer während der Schulschließung

„Rheinland-Pfalz braucht tragfähiges Konzept für digitalen Unterricht nach Ostern“

Dank an Eltern und Lehrer
während der Schulschließung

Horst Gies (l.) und Guido Ernst. Foto: privat

26.03.2020 - 16:25

Kreis Ahrweiler. Guido Ernst MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung im rheinland-pfälzischen Landtag und Horst Gies MdL, danken Lehrern und Eltern für ihren Einsatz in der Corona-Krise und mahnen ein tragfähiges Konzept der Landesregierung für digitalen Unterricht für die Zeit nach Ostern an:

„Unsere Lehrer und Eltern im Land leisten in der Corona-Krise einen hervorragenden Job. Da es kein flächendeckendes Landeskonzept für digitalen Unterricht gibt, haben unsere Schulen beherzt angepackt und in kürzester Zeit vielfach eigene Lösungswege konzipiert, um auch in der Zeit der Schulschließung ihrem Bildungsauftrag nachzukommen. Auf den unterschiedlichsten digitalen Wegen lassen sie den Schülerinnen und Schülern Aufgaben zukommen. Zudem suchen sie selbst nach passenden Links zu Lernvideos und leiten diese weiter, um die Zeit bis zu den Osterferien sinnvoll zu nutzen. Bei diesen Recherchen nach geeignetem Lehrmaterial hat sich zudem ein reger Austausch zwischen den Fachlehrern entwickelt, um die digitalen Möglichkeiten und geeignetes Lehrmaterial zu optimieren. Zudem kümmern sie sich auch telefonisch um ihre Schülerinnen und Schüler, um sie zu unterstützen. Das alles macht deutlich, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer nicht nur weiterhin Dienst verrichten, sondern sich nach besten Kräften dafür einsetzen, dass niemand während der Zeit der Schulschließung zurückbleibt. Dafür danken wir Ihnen herzlich. In diesen Dank binden wir auch die Eltern ein, die jetzt stärker gefordert sind und Unterstützung geben.“

Horst Gies und Guido Ernst weiter: „Da nicht feststeht, wie lange die Schulen noch geschlossen sind, muss jetzt zeitnah ein breit angelegtes Konzept für die Zeit nach den Osterferien entwickelt werden. Frau Hubig und das Bildungsministerium müssen die aktuellen Herausforderungen zum Anlass nehmen, ein Krisenkonzept bei flächendeckendem Schulausfall zu entwickeln und digitalem Unterricht insgesamt zu verändern. Dabei sollte sie die jetzigen Erkenntnisse aus den Best-Practice-Beispielen aus dem Land berücksichtigen. Zudem ist es Aufgabe der Bildungsministerin, detailliert zu evaluieren und zu erklären, wie Unterricht in Rheinland-Pfalz in Zukunft digital erfolgreich sein kann.“

Pressemitteilung von Horst Gies,

MdL, und Guido Ernst, MdL.

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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