Politik | 28.05.2025

Haustürgespräche und Sozialberatung im DOMINO

Die Linke zeigt Präsenz in Bad Breisig

Gruppenfoto nach den Haustürgesprächen.  Foto: Jan Kopitzki

Bad Breisig. Vor Kurzem war Die Linke Ahrweiler gleich doppelt präsent: Am Nachmittag trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Partei mit der Einrichtungsleitung des Sozialkaufhauses DOMINO, um das gemeinsame Angebot zu stärken. Am frühen Abend ging es dann in Zweierteams an die Haustüren der Stadt – mit offenen Ohren und großem Interesse: „Was möchtest du verändern?“

Das DOMINO in Bad Breisig ist mehr als nur ein Ort zum günstigen Einkaufen. Es vereint Sozialkaufhaus und offenen Treffpunkt für alle. Menschen aus der Umgebung finden hier nicht nur gut erhaltene Kleidung und Haushaltswaren zu besonders niedrigen Preisen, sondern auch ein Stück gelebte Nachbarschaft.

In dieses Konzept des offenen Treffs fügt sich auch die Sozialberatung nahtlos ein: Seit Januar 2025 bietet Michael Lüdtke, Kreissprecher der LINKEN Ahrweiler, hier alle zwei Wochen – immer freitags in ungeraden Kalenderwochen – eine kostenlose Sozialsprechstunde an. Die Gespräche sind niedrigschwellig, vertraulich und stehen allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Parteibindung. „Wir wollen nicht nur im Wahlkampf helfen, sondern dauerhaft. Solidarität ist kein Event – sie ist gelebte Praxis“, so Lüdtke.

Zum Austausch über das gemeinsame Engagement kamen Monika Ott (Einrichtungsleitung DOMINO), Rebecca Rupert (Landesvorstand DIE LINKE Rheinland-Pfalz) und Michael Lüdtke zusammen. Alle betonten die Bedeutung solcher lokalen Anlaufstellen – gerade in einer Zeit, in der immer mehr Menschen durch das soziale Netz zu fallen drohen.

Im Anschluss zogen vier Genossinnen durch die Straßen von Bad Breisig und führten Haustürgespräche mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Dabei ging es nicht nur um politische Forderungen, sondern vor allem ums Zuhören. Die Themen reichten von maroden Gehwegen über steigende Mieten bis hin zu den Schicksalen chronisch erkrankter Menschen und Familien mit Angehörigen in Kriegsgebieten.

„Diese Begegnungen berühren uns. Sie zeigen, wie viele Menschen sich jeden Tag durchkämpfen – und wie groß das Bedürfnis nach echter Veränderung ist“, so Rebecca Rupert.

Besonders erfreulich: Einige Gesprächspartner*innen kündigten an, das Angebot der Sozialberatung im DOMINO künftig wahrnehmen zu wollen.

Für Die Linke ist klar: Veränderung beginnt nicht im Parlament, sondern an der Haustür – in unserer Nachbarschaft.

Pressemitteilung

Die Linke Ahrweiler

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Gruppenfoto nach den Haustürgesprächen. Foto: Jan Kopitzki

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