SPD-Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm

Eigenständige Universität ist große Chance für Koblenz

Landtagskandidat informiert sich bei Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Denis Alt über Perspektiven der Universität Koblenz

Eigenständige Universität ist große Chance für Koblenz

Dr. Denis Alt und Dr. Alexander Wilhelm im Gespräch. Foto: privat

26.10.2020 - 09:12

Koblenz. In Mainz traf der heimische Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm den zuständigen Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Denis Alt (beide SPD) zum Gespräch über die Perspektiven und die Finanzierung der Universität Koblenz. „Ab 2023 hat Koblenz eine eigenständige Universität. Diese eigentlich gute Nachricht wird von der CDU-Opposition im Land zerredet. Statt die vielfältigen Chancen zu sehen, die sich für Stadt und Universität bieten, wird versucht, ein wichtiges Zukunftsprojekt schlecht zu machen und für den Wahlkampf zu instrumentalisieren“, sagte Landtagskandidat Dr. Wilhelm. „Ich halte die Beschäftigten am Koblenzer Standort der Uni Koblenz-Landau - vom Professor über die Verwaltungsangestellten bis zur wissenschaftlichen Hilfskraft - für kompetent und professionell genug, um diese Herausforderung zu meistern.“

Ab 1. Januar 2023 soll die seit 1990 in dieser Form bestehende Universität Koblenz-Landau getrennt werden und in Koblenz eine eigenständige Universität entstehen. Die Landesregierung begleitet den Prozess eng und stellt dafür insgesamt 18 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommt bis 2023 allein am Standort Koblenz rund eine halbe Million Euro aus der Forschungsinitiative des Landes, etwa 3,4 Millionen Euro Projektförderungen, 375.000 Euro Landesförderung für das Max von Laue-Institut sowie eine weitere halbe Million Euro aus dem Forschungsfonds und 750.000 Euro Landesförderung für eine KI-Nachwuchsgruppe zusätzlich. „Die neue Uni Koblenz ist damit für den Umbau zu einer eigenständigen Universität gut gewappnet“, betonte Dr. Wilhelm, Staatssekretär. Das bestätigten auch die Präsidentin der Universität Koblenz-Landau Prof. Dr. May-Britt Kallenrode und die beiden Vize-Präsidenten in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf vom 21. September, in der es hieß, dass damit die wesentlichen finanziellen Fragen für den Neustart in 2023 geklärt seien.

„Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum die gesicherte Finanzierung des Umbaus zu einer eigenständigen Universität nun von verschiedenen Seiten erneut thematisiert wird. Das verunsichert die Region, die Studentinnen und Studenten sowie die Bediensteten völlig unnötig. Die Universität braucht Ruhe, um den Wandel zu bewältigen“, appellierte Dr. Wilhelm abschließend.

Pressemitteilung

Dr. Alexander Wilhelm (SPD)

Landtagskandidat im Wahlkreis 12

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juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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