Politik | 26.01.2026, 15:06 Uhr

Einwohnerversammlung zur Gesundheitsversorgung: CDU-Rheinschiene und Brohltal zieht enttäuschendes Fazit

Als Resümee der CDU fällt die Bewertung der Ausführungen des Ministers ernüchternd aus. Nach Auffassung der CDU vermochte es Minister Hoch nicht, konkrete Perspektiven und tragfähige Lösungen aufzuzeigen, die zu einer spürbaren Verbesserung der Gesundheitsversorgung führen. Foto: privat
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Remagen. Mit der Schließung des Krankenhauses Maria Stern in Remagen Ende November 2025 hat die Gesundheitsversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz einen erheblichen Einschnitt erfahren.

Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten seither insbesondere Einschränkungen in der Notfallversorgung sowie deutlich längere Wege zum nächsten Krankenhaus.

Vor diesem Hintergrund hatte der Stadtrat Remagen den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) zu einer Einwohnerversammlung eingeladen.

An der Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle nahmen rund 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kommunen sowie haupt- und ehrenamtliche Vertreter der medizinischen Notfallversorgung teil. Die CDU war mit einer großen Delegation vertreten, der auch die CDU-Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin im Wahlkreis 13, Petra Schneider, angehörte.

Als Resümee der CDU fällt die Bewertung der Ausführungen des Ministers ernüchternd aus. Nach Auffassung der CDU vermochte es Minister Hoch nicht, konkrete Perspektiven und tragfähige Lösungen aufzuzeigen, die zu einer spürbaren Verbesserung der Gesundheitsversorgung führen.

Herta Siren, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Remagen, erklärt: „Die medizinische Grundversorgung in unserer ländlichen Region ist in eine besorgniserregende Schieflage geraten. Die von der Ampel geführte Landesregierung hat bislang keine greifbaren Perspektiven in Aussicht gestellt. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel.“

Franz Hermann Deres, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Sinzig, ergänzt: „Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sind berechtigt. Ich hätte mir von dem Minister ein konkretes Konzept gewünscht, wie die medizinische Versorgung in unserer Region zukünftig gesichert werden kann.“

Die CDU begrüßt den Bürgerdialog ausdrücklich. Sieht allerdings die Abwesenheit der SPD-Landtagsabgeordneten bei dieser für die Region wichtigen Veranstaltung kritisch.

Bereits am 24. November 2025 hatte der Stadtrat Remagen eine Resolution zur Erhaltung des Krankenhauses beschlossen. Die Räte in Sinzig, Bad Breisig und Brohltal schlossen sich dieser Resolution an und erklärten ihre Solidarität. Gleichzeitig wurde das Land Rheinland-Pfalz aufgefordert, konkrete und tragfähige Konzepte zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Remagen und im nördlichen Kreis Ahrweiler vorzulegen. Dieses Anliegen unterstützten die CDU-Verbände an der Rheinschiene und Brohltal ausdrücklich.

Pressemitteilung CDU-Verbände Bad Breisig – Sinzig – Remagen - Brohltal

Als Resümee der CDU fällt die Bewertung der Ausführungen des Ministers ernüchternd aus. Nach Auffassung der CDU vermochte es Minister Hoch nicht, konkrete Perspektiven und tragfähige Lösungen aufzuzeigen, die zu einer spürbaren Verbesserung der Gesundheitsversorgung führen. Foto: privat

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