Politik | 10.06.2022

Bundestagsabgeordneter Dr. Thorsten Rudolph (SPD)

Erhöhung des Mindestlohns wird vielen helfen

Thorsten Rudolph stimmte im Bundestag für die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro. Foto: Paul Alexander Probst

Koblenz.„Dank der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro werden Millionen Menschen in Deutschland und Tausende in der Region rund um Koblenz mehr Geld in der Tasche haben“, erklärte der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph, nachdem der Bundestag am Freitag den entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet hatte. „Das war eines der zentralen Wahlkampfversprechen der SPD und ich bin froh, dass es jetzt umgesetzt wurde und zum 1. Oktober 2022 in Kraft treten kann.“

Rudolph unterstützte den von Arbeitsminister Hubertus Heil eingebrachten Gesetzentwurf von Beginn an zu 100 Prozent. „Denn ich bin mir sicher, dass wir durch die Anhebung der Lohnuntergrenze einen riesigen Schritt in eine gerechtere Zukunft machen. Arbeit muss vor Armut schützen.“

Mehr als 6 Million Menschen in Deutschland werden von der Erhöhung des Mindestlohns profitieren. Viele davon Frauen, viele arbeiten in sozialen Berufen und viele leben in Ostdeutschland. „Auch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Koblenz und den umliegenden Kreisen Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück werden sich darüber freuen können“, sagt der Abgeordnete.

Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Vollzeitjob derzeit 1.700 Euro brutto monatlich verdienen, werden nach der Erhöhung rund 2.100 Euro brutto verdienen. „Das ist für viele eine satte Lohnerhöhung von bis zu 22 Prozent“, so Rudolph. Auch die Verdienstgrenze für Minijobs wird auf 520 Euro erhöht und dynamisiert werden. Steigt also der Mindestlohn, steigt auch die Verdienstgrenze. Eine Wochenarbeitszeit von zehn Stunden ist damit aber weiterhin möglich.

„Ein wichtiges Argument für die Erhöhung des Mindestlohns ist für mich auch die steigende Inflation. Denn wenn die Preise steigen, ist es wichtig, auch mehr Geld in der Tasche zu haben“, sagt der Koblenzer, der Mitglied im Haushaltsausschuss ist.

Daher betont er abschließend nochmal nachdrücklich: „Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro ist dringend nötig, sie ist ein großer Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit und sie zeigt, dass die SPD ihren Worten auch Taten folgen lässt.“ Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Thorsten Rudolph stimmte im Bundestag für die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro. Foto: Paul Alexander Probst

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