Politik | 30.03.2021

Sitzung des Stadtrats der Stadt Sinzig

Erweiterung des Wohnmobilhafens in Bad Bodendorf geplant

Auftrag zur Prüfung an die Stadtverwaltung erteilt

Sinzig. Der für die Zukunft der Stadt Sinzig wohl wichtigste Tagesordnungspunkt der letzten Ratssitzung wurde zum Schluss behandelt. Auf Antrag der CDU-Fraktion erging ein Antrag zur Prüfung der Erweiterung des Wohnmobilhafens in Bad Bodendorf.

Die bestehende Anlage in der Nähe des Thermalbades und der Ahr erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit. Dieses Angebot könnte noch ausgebaut und so die Attraktivität des Standortes weiter verbessert werden.

Die Errichtung von 80 zusätzlichen Stellplätzen würde Kosten in Höhe von etwa 650.000 Euro verursachen. Dem stünden nach einer konservativen Einschätzung zusätzliche Einnahmen von jährlich 150.000 Euro gegenüber. Die Investition hätte sich also bereits in wenigen Jahren bezahlt gemacht. Zudem bietet der Standort eine Reihe weiterer Vorteile. Eine Anbindung an den ÖPNV ist vorhanden, in direkter Umgebung gibt es vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen. Auch eine Kooperation mit dem Thermalbad ist denkbar, indem die Gäste die Sanitäreinrichtungen gegen Gebühr benutzen können.

Die Idee wurde von allen Fraktionen mit großer Zustimmung aufgenommen. Auch Bürgermeister Andreas Geron zeigte sich begeistert und glaubt, der Vorschlag sei sicherlich erfolgreich umzusetzen. Dabei wurde auch hervorgehoben, dass Sinzig insgesamt von einer Steigerung des Tourismusgeschäfts profitieren wird.

Eröffnet wurde die Stadtratssitzung mit einer digitalen Einwohnerfragestunde, bei der sich interessierte Bürger mit ihren Informationsbedürfnissen an die Verwaltung wenden konnten. Im weiteren Verlauf befasste sich der Stadtrat mit der Bauleitplanung, die den Neubau des Bootshauses und die Sporthalle in Bad Bodendorf betrifft.

Für die Sporthalle wurde ein Bauauftrag für die Verlegung des Hallenbodens erteilt. Vier weitere Gewerke u.a. für die Außenanlage sind noch zu vergeben. Der Betrieb wird fristgemäß mit Beginn des neuen Schuljahres im September eröffnet.

Ein weiterer Bauauftrag zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Kernstadt wurde erteilt.

Mehrkosten durch die Corona-Pandemie

Schließlich gab die Verwaltung die bislang durch die Corona-Pandemie verursachten Mehrkosten für die Stadt bekannt. Sie belaufen sich auf gut 47.000 Euro für 2020 und 2021, die in der Verwaltung, bei der Beschaffung von Schutzeinrichtungen und in der Datenverarbeitung angefallen sind.

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  • Elke: Das ist nicht nur schade, es ist traurig, dass ein so guter Vorschlag gegen Verschwendung und auch in jeder Hinsicht sparsam ist, abgelehnt wird.
  • S. Bastian: Wurde denn mal bei MIMIKAMA recherchiert, um zu schauen, was hinter dieser Meldung steckt? Fake-Warnung! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sogar die Polizei darauf reinfällt.
  • Dirk Nöthen: Ich kann mich Herrn Assenmacher nur vollumfänglich anschließen. Hier erwarte ich von der Politik auch im besonderen Maße die Fussgänger in diesen Bereichen mit einzubeziehen. Dirk Nöthen
  • Boomerang : Es ist doch mittlerweile allgemein bekannt das in Koblenz nichts wichtiger ist als Radwege, am besten in Autobahnbreite.
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