Freie Wähler fordern Einbindung von Gremien
FWM: Werden wieder Bäume ohne ausreichende Alternativprüfungen geopfert?
Mayen. In einem kurzen Schreiben informierte Oberbürgermeister Meid kurzfristig die Ratsfraktionen über eine von der Verwaltung - ohne Einbindung des zuständigen Ausschusses – geplante Entfernung dreier Bäume auf der Parkfläche rund um die HerzJesu-Kirche, die die Stadt bewirtschaftet.
Die Begründung: Durch Wurzelhebung fallen bei diesen Bäumen jeweils 2 Parkflächen weg und die aktuelle Parkraumknappheit sowie die Verlagerung der Burgfestspiele an die Herz-Jesu-Kirche. In seinem Schreiben erweckt er dabei den Eindruck, es bestünden lediglich zwei Handlungsoptionen: Entweder der Wegfall von Stellplätzen durch größere Baumscheiben oder die vollständige Entfernung der Bäume. Aus Sicht der Fraktion der Freien Wähler Mayen (FWM) ist diese Darstellung nicht überzeugend.
Es bleibt offen, ob alternative, technisch und planerisch etablierte Lösungen – etwa wurzelschonende Bauweisen, veränderte Oberflächen, Anpassungen der Stellplatzanordnung oder eine partielle Reduzierung von Parkflächen – geprüft wurden. Eine entsprechende fachliche Bewertung wird nicht dargestellt. Die in Aussicht gestellten Ersatzpflanzungen „zu einem späteren Zeitpunkt“ nach Fertigstellung der Hochgarage bleiben zudem für die Freien Wähler Mayen in ihrer Form zu unverbindlich. Besonders kritisch sehen die Freien Wähler der FWM auch die Begründung der ausschließlich verwaltungsintern beschlossenen Maßnahme mit dem aktuell erhöhten Parkdruck in der Innenstadt.
Dieser ist offenkundig temporär, während die Fällung ausgewachsener Bäume einen dauerhaften und nicht rückgängig zu machenden Eingriff in die Stadtökologie darstellt – und das in Zeiten des Klimawandels! Hier scheint die Stadt wirklich in Zukunft eine eigene Stelle für die Planung sinnvoller Klimaanpassungsmaßnahmen dringend nötig zu haben! Von daher forderte Hans Georg Schönberg, der Fraktionsvorsitzende der FWM im Mayener Stadtrat, Oberbürgermeister Meid umgehend schriftlich auf, die zu schnell getroffene interne Entscheidung der Verwaltung auszusetzen und – ergebnisoffen – alle Möglichkeiten einer Problemlösung fachlich zu prüfen und dem zuständigen Ausschuss zur Beratung vorzulegen.
Denn eine Entscheidung mit dauerhaftem Einfluss auf Stadtbild, Aufenthaltsqualität und ökologische Strukturen der Kernstadt sollte nicht allein mit kurzfristigen Erwägungen begründet werden. Auffällig und fragwürdig auch, dass die ausschließlich schriftliche Information der Fraktionen durch den Oberbürgermeister in einer Woche erfolgt, in der außerplanmäßig eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stattfindet. Hier hätte eine erste Information über die Problemlage und ein erstes gemeinsames Abstimmen der Vorgehensweise durchaus einen Platz finden können. War das nicht gewollt?
Pressemitteilung Freien Wähler Mayen (FWM)
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