Politik | 12.06.2025

Resolution soll Zeichen Richtung Mainz senden

Für den Erhalt des Linzer Krankenhauses

Die Verbandsgemeinde steht hinter dem Linzer Krankenhaus. V.l.n.r. Dagmar Gombert (Erste Beigeordnete Dattenberg), Norbert Rohringer (Ortsbürgermeister Vettelschoß), Willi Knopp (Ortsbürgermeister St. Katharinen), Torsten Müller (Ortsbürgermeister Ockenfels), Frank Becker (Bürgermeister der VG), Thomas Werner (Geschäftsführer des Krankenhauses), Dr. Susanne Lux (Ortsbürgermeisterin Kasbach-Ohlenberg), Michael Schneider(Beigeordneter Stadt Linz).Foto: Joscha Wölbert

Linz. In einer Resolution des Verbandsgemeinderates, die am 5. Juni final beschlossen wurde, setzen sich die Ratsmitglieder für den Fortbestand des Franziskus Krankenhauses in Linz ein. Auch alle Gemeinderäte und der Stadtrat haben sich der Resolution angeschlossen. Sie rufen die Landesregierung auf, unverzüglich Schritte zum Erhalt der Gesundheitseinrichtung einzuleiten.

Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen musste vor kurzem bekanntgeben, dass sich seine beiden Standorte in finanzieller Notlage befinden. Dies sorgte bei den Beschäftigten der beiden Krankenhäuser und den Bürgerinnen und Bürgern der Region für große Verunsicherung. Das Verbundkrankenhaus hat daraufhin den Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirms gestellt. Dieses Eigenverantwortungsverfahren hat das Ziel, bei fortlaufendem Betrieb das Krankenhaus und die angrenzenden medizinischen Versorgungszentren wirtschaftlich neu auszurichten.

Für Bürgermeister Frank Becker hat der Erhalt der Gesundheitsversorgung höchste Priorität: „Das Krankenhaus sichert den Menschen in unserer Region die wichtige Grund- und Regelversorgung. Wir müssen daher alle Mittel nutzen, um der Belegschaft und den Patienten eine Perspektive zu bieten.“ Auch für den Verbandsgemeinderat ist klar, dass der Standort des Linzer Krankenhauses zur Versorgung der Bevölkerung im nördlichen Rheinland-Pfalz erhalten bleiben muss. Daher appelliert er an die Landesregierung, einen Fond einzurichten, aus dem insolvenzgefährdeten Krankenhäusern Unterstützung angeboten wird.

Thomas Werner, der Geschäftsführer des Krankenhauses, ist in Anbetracht der neusten Lage zuversichtlich: „Linz kann nicht ohne Remagen, das haben die Zahlen jetzt belegt. In Linz werden wir mehr Patienten aufnehmen müssen, um die Kosten über die Fallpauschalen besser zu decken. Für Remagen laufen ebenfalls bereits gute Gespräche, wie wir eine höhere Auslastung an diesem Standort gewährleisten können.“ Auch die Investitionen von über 13 Millionen Euro in die neuen OP-Säle sollen schließlich nicht umsonst gewesen sein, findet Geschäftsführer Werner. Die Arbeiten hierfür sind bereits in vollem Gange.

Bürgermeister Becker ist ebenfalls optimistisch: „Der Schutzschirm und die laufenden Gespräche sind ein positives Signal. Eine solche Unterstützung hätte es nicht gegeben, wenn die zukünftige Finanzierung nicht im Rahmen der Möglichkeiten liegt.“

Mit der Resolution wollen die Ratsmitglieder die Relevanz der öffentlichen Daseinsvorsorge in der Region auch dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium klar machen. „Wir wollen im Rat dabei ein klares Zeichen in Richtung Mainz senden“, bekräftigt Becker. Stadtbürgermeister Helmut Muthers musste sich für den Pressetermin vom zweiten Linzer Beigeordneten Michael Schneider vertreten lassen. Denn er selbst war zu diesem Zeitpunkt als Patient im Krankenhaus einquartiert. „Besser und anschaulicher kann man kaum aufzeigen, wie wichtig die ärztliche Versorgung für die Region ist.“, lässt der Stadtbürgermeister daher mitteilen.

Pressemitteilung VG-Rat Linz

Die Verbandsgemeinde steht hinter dem Linzer Krankenhaus. V.l.n.r. Dagmar Gombert (Erste Beigeordnete Dattenberg), Norbert Rohringer (Ortsbürgermeister Vettelschoß), Willi Knopp (Ortsbürgermeister St. Katharinen), Torsten Müller (Ortsbürgermeister Ockenfels), Frank Becker (Bürgermeister der VG), Thomas Werner (Geschäftsführer des Krankenhauses), Dr. Susanne Lux (Ortsbürgermeisterin Kasbach-Ohlenberg), Michael Schneider(Beigeordneter Stadt Linz). Foto: Joscha Wölbert

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