Politik | 07.08.2023, 09:11 Uhr

„Sollte innerorts Tempo 30 gelten?“ in BLICK aktuell 31/23

Für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit

Ein klares Ja ist meine Antwort auf die Frage „Sollte innerorts Tempo 30 gelten?“ Ich bin erfreut zu sehen, dass die Gespräche rund um das Thema Tempo 30 auch hier im Maifeld angekommen sind und wir Bürger aktiv an diesem Austausch der Argumente und der Gestaltung unseres Lebensraumes mitwirken können.

Die Einführung von Tempo 30 innerorts ist nach meiner Einschätzung nicht nur ein Schritt in Richtung Sicherheit, sondern auch eine Möglichkeit, unsere Ortschaften lebenswerter und nachhaltiger zu gestalten.

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sollte immer oberste Priorität haben. Durch die Einführung von Tempo 30 innerorts können wir das Verkehrsunfallrisiko deutlich reduzieren. Eine niedrigere Geschwindigkeit bietet Fußgängern und Radfahrern die Gewissheit, dass sie sich sicher auf den Straßen bewegen können.

Zudem sind hierzulande die weitaus meisten innerörtlichen Straßen in einem mangelhaften Zustand, der eigentlich nur maximal Tempo 30 erlaubt. Schnelleres Fahren auf Schlaglochpisten erhöht die Unfallgefahr und die Lautstärke enorm.

Tempo 30 ist ein wichtiger Schritt, um unsere Umwelt zu schützen. Eine geringere Geschwindigkeit führt zu weniger Emissionen und Luftverschmutzung, was letztendlich zu einer saubereren Luft und einer gesünderen Umwelt für uns alle führt. Zudem trägt die Maßnahme zur Lärmminderung bei, was die Lebensqualität deutlich verbessert. Tempo 30 ist auch eine wichtige Voraussetzung und ein Anreiz, unsere Ortschaften grüner und umweltfreundlicher zu gestalten und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ich appelliere an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Einführung von Tempo 30 als einen positiven Schritt in Richtung von sichereren, nachhaltigeren und lebenswerteren Ortschaften anzusehen. Gemeinsam können wir eine Umgebung schaffen, in der sich alle Verkehrsteilnehmer wohl und geschützt fühlen.

Schließlich und endlich bin ich auch der Überzeugung, dass kaum einer auch nur fünf Minuten später an seinem Arbeitsplatz ankommt, wenn innerorts Tempo 30

eingehalten wird.

P.S. Das Statement von Werner Alt in BLICK Aktuell 30/23, der den Protest der „Letzten Generation“ als berechtigte Sorge um unser aller Zukunft einstuft, unterstütze ich vollkommen.

Martina Grosvenor,

Münstermaifeld

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