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FWG Weißenthurm wünscht konstruktive Zusammenarbeit aller Fraktionen

Gemeinsam Konzepte erstellen statt Fakten schaffen

16.05.2019 - 09:58

Weißenthurm. Der von der CDU Weißenthurm im Blick aktuell vom 14.5.2019 geäußerte Vorwurf, die FWG hätte Entscheidungen verzögert, ist unzutreffend. Gegen eine CDU, die mit Bürgermeisterstimme über eine Zweidrittelmehrheit in den Ausschüssen und nach Fraktionswechsel eines SPD-Mitglieds über 60 Prozent der Stimmen im Stadtrat verfügt, lässt sich nichts blockieren.

Bezüglich der Umgestaltung des Rheinufers hatte die FWG 2014 drei wesentliche Kritikpunkte geäußert. 1. Die Verkehrsführung, bei der zusätzlich zum Fußgänger- und Autoverkehr auch die bis zu 200 Radfahrer pro Stunde vom Rheinradweg auf eine gemeinsame Verkehrsfläche auf der Oberen Werft führt, birgt enorme Gefahren. 2. Der Rasen auf der unteren Werft wird nicht anwachsen. 3. Laut Baumgutachten hätten die Platanen ohne Schäden erhalten werden können. Eine Diskussion über diese Punkte war aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht mehr zu führen. Die Planung wurde als abgeschlossen betrachtet. Zuletzt konnte noch nicht einmal darüber abgestimmt werden, ob - wenn überhaupt Längsstreifen - unbedingt ein Grün aufgebracht werden muss. Zur Reduktion der Gefahrenlage wird die FWG aber noch beantragen, die Grundstückszugänge in irgendeiner Form zu kennzeichnen oder baulich zu schützten, um hier Kollisionen zu vermeiden.

Der Gestaltung des Spielplatzes im Kuno-von-Falkenstein-Park wurde wie im Artikel der CDU beschrieben demokratisch festgelegt und die FWG war auch dafür. Der Spielplatz musste ja generalsaniert werden, da er untragbar geworden war. Leider konnte sich die FWG mit ihrem Vorschlag der so wichtigen Spielraumplanung für ganz Weißenthurm gegen die absolute Mehrheit der CDU in der abgelaufenen Wahlperiode nicht durchsetzen. Und der Park hat besseren Spielraum für alle Altersgruppen verdient. Daher wird die FWG dies in der kommenden Wahlperiode noch einmal angehen.

Bezüglich der Urnenstelen hätten die Gremien der Stadt durchaus planvoller vorgehen können. Die Friedhofskapelle und der Vorplatz sind marode und durch die sich verändernden Bestattungsformen sind die beiden Friedhöfe zu groß geworden. Daher war bereits 2016 erstmals über die Erstellung eines Friedhofskonzeptes diskutiert worden. Auf dem alten Friedhof ist genügend Platz, um Urnen ohne Stelen bestatten zu können. Wenn das Friedhofskonzept, das bis heute nicht erstellt ist, forciert worden wäre, müsste man jetzt nicht über Urnenstelen streiten. Ein Platz direkt an der Straße, der die erforderliche Andacht nur schwer finden lässt, wäre im Rahmen eines zukunftsweisenden Friedhofskonzeptes sicher nicht gewählt worden. Aber zum Fakten schaffen ist er goldrichtig.

So blieb der FWG oft nur die Möglichkeit, eigene Ideen oder Alternativvorschläge vorzutragen, auch wenn sie genau wusste, dass sie abgelehnt werden würden. Und wenn doch einmal ein Antrag wie die Fahrradrinnen für den Weißenthurmer Bahnhof oder der Unterstand am Ende der Fährstraße angenommen wird, verzögert sich die Ausführung auf unbestimmte Zeit.

Erfreulich ist allerdings, dass abgelehnten Punkte wie die bessere Nutzbarkeit des Weißenthurmer Bahnhofs nun angegangen werden sollen. Das lässt künftig doch auf eine zukunftsorientierte Politik hoffen. Entscheidend ist dabei nicht, wer eine Idee zuerst äußert. Wichtig ist vielmehr eine fruchtbare Zusammenarbeit aller Fraktionen im Stadtrat in einem respektvollen Klima, um Antworten auf die zahlreichen Zukunftsfragen für unsere Stadt und unsere Gesellschaft zu finden. Die Gemeinden, die Ideen zulassen und umsetzen, egal aus welcher politischen Richtung sie stammen, zeigen eine positive Entwicklung. Es ist besser, vorher gemeinsam Ziele festzulegen und sich auf den Weg dorthin zu einigen, anstatt vorschnell Fakten zu schaffen. Daher wird sich die FWG auch weiterhin dafür einsetzen, gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg Konzepte zu erarbeiten.

Pressemitteilung der

FWG Weißenthurm

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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