Politik | 28.07.2025

Ortsvorsteher Janz über Verkehr und Verantwortung

Gemeinsam unterwegs in Eich

Ortsvorsteher Maximilian Janz (FWG) in der Straße „Im Breitholz“ – hier wird 2025 ein Fahrbahnteiler mit Gehwegübergang entstehen. Foto: privat

Andernach-Eich. In den letzten zwölf Monaten, dem ersten Amtsjahr von Ortsvorsteher Maximilian Janz (FWG), wurden in Eich, einem Stadtteil von Andernach umfassende Verkehrsmessungen mithilfe sogenannter Smily-Anlagen durchgeführt. Diese Geräte erfassen das Fahrverhalten objektiv und ohne Eingriff. Sie dienen ausschließlich der Auswertung und Information. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in das Fahrverhalten der Anwohner und zeigen, wo im Stadtteil Eich bereits verantwortungsvoll gefahren wird und wo noch nachgesteuert werden sollte.

Verkehr im Ortskern – meist im erlaubten Rahmen

Die Messergebnisse im Ortskern, wo Tempo 30 gilt, zeigen, dass viele Verkehrsteilnehmer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten oder nur geringfügig darüber liegen. Dennoch überschreiten einzelne Fahrzeuge die zulässige Geschwindigkeit teilweise deutlich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Messungen natürlichen Schwankungen und Messtoleranzen unterliegen. Zudem gehören zu den schnelleren Fahrzeugen auch Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes, die in Notfällen mit Sonderrechten unterwegs sind.

Die Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 72 km/h, die vereinzelt gemessen wurden, sind sicherlich zu hoch und zeigen, dass in einzelnen Fällen mehr Aufmerksamkeit nötig ist. Insgesamt spiegeln die Ergebnisse aber auch wider, dass viele Anwohnerinnen und Anwohner im Ort bewusst und vorsichtig fahren.

Deutlich höhere Geschwindigkeiten außerhalb des Ortskerns

Die Messungen in der Straße am Breitholz, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt, zeigen eine andere Situation. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag hier bei knapp 59 km/h, und mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Spitzenwerte von bis zu 102 km/h verdeutlichen die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

Um die Sicherheit zu erhöhen und die Verkehrsgeschwindigkeit zu reduzieren, wird auf Antrag der FWG Andernach e. V. aus dem Jahr 2024 noch in diesem Jahr 2025 ein Fahrbahnteiler mit Gehwegübergang in der Straße am Breitholz gebaut. Der Gehwegübergang führt direkt zur nahegelegenen Permakultur und soll nicht nur den Verkehr verlangsamen, sondern auch den Fußgängern in diesem Bereich die nötige Sicherheit bieten. So wird sichtbar gemacht, dass man sich hier im Ortsgebiet befindet und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Fokus steht.

Gemeinsame Verantwortung für mehr Sicherheit

Ein wichtiger Faktor bei den Messungen im Ortskern ist, dass hier kaum Durchgangsverkehr herrscht. Es sind überwiegend Anwohner, die die Straßen nutzen. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen sind somit größtenteils hausgemacht und kein Problem durch Fremdverkehr.

Anders sieht es im Bereich Am Breitholz aus, wo durchaus Durchgangsverkehr auftritt. Umso wichtiger ist es, dass dort mit dem geplanten Fahrbahnteiler und dem neuen Gehwegübergang noch in diesem Jahr klare Strukturen und mehr Sicherheit geschaffen werden.

Vor diesem Hintergrund appelliert Ortsvorsteher Maximilian Janz freundlich, aber nachdrücklich an alle Verkehrsteilnehmer: „Lasst uns gemeinsam verantwortungsbewusst fahren, um die Sicherheit im Ort zu gewährleisten. Auch kleine Tempoverschärfungen können in Wohngebieten erhebliche Folgen haben. Die aktuellen Messergebnisse, erhoben durch Smily-Anlagen, sind ein wertvoller Spiegel für unser Fahrverhalten und eine gute Grundlage, um weitere Schritte für mehr Verkehrssicherheit zu planen. Sie zeigen aber auch, dass viele von uns sich bereits an die Verkehrsregeln halten. Ein positives Signal, das uns alle freut“, so Ortsvorsteher Maximilian Janz.

Pressemitteilung

Maximilian Janz,

Ortsvorsteher von Eich

Ortsvorsteher Maximilian Janz (FWG) in der Straße „Im Breitholz“ – hier wird 2025 ein Fahrbahnteiler mit Gehwegübergang entstehen. Foto: privat

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