Grüne Fraktion Koblenz begrüßt „Raum des Wissens“ als ersten Schritt zum Haus der Wissenschaft
Koblenz. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich seit Langem für ein Haus der Wissenschaft in Koblenz ein.
Im vergangenen Ausschuss für Hochschulfragen wurde nun ein wichtiger Schritt sichtbar: Der angekündigte „Raum des Wissens“ bringt Forschung, Studium und Stadtgesellschaft zusammen und verankert Wissenstransfer in der Innenstadt.
Stadt und Universität Koblenz hatten sich bereits Anfang des vergangenen Jahres darauf verständigt, den Verein Das Kreatop bei der Entwicklung eines physischen Ortes in der Koblenzer Innenstadt zu unterstützen - ein Ort, an dem sich Akteurinnen und Akteure aus Stadt, Gesellschaft und Hochschulen bewegen und vernetzen, mit dem klaren Zweck des Wissens- und Ideentransfers.
„Der angekündigte Raum des Wissens ist genau der Startpunkt, den wir uns für Koblenz gewünscht haben: Wissenschaft sichtbar in der Innenstadt, Austausch auf Augenhöhe und ein starker Impuls, um Talente in Koblenz zu halten. Das ist ein wichtiger Schritt hin zum Haus der Wissenschaft. Unser Ziel bleibt ein dauerhaftes, zentral gelegenes Haus der Wissenschaft mit Platz für Ausstellungen, Veranstaltungen, Co-Working, Citizen Science und Gründungen. Der eingeschlagene Weg stärkt Koblenz als Wissenschafts- und Hochschulstandort, bindet Studierende und Forschende, fördert Innovationen für das Gemeinwohl und bringt Wissenschaft dorthin, wo sie hingehört: mitten in unsere Stadtgesellschaft“, betont Janina Luipers, bildungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion und Parteivorsitzende.
Zurzeit werden konkrete Projekte unter dem Modell der Campus Community Partnership beschrieben, das erfahrungsbasiertes Lernen, gemeinschaftsbasierte Forschung und studentisches Engagement fördert. Aktuell laufen drei Vorhaben: ein Praxisseminar zur Demokratiebildung, ein Masterseminar zu Transfer- und Netzwerkarbeit in der integrierten Stadtentwicklung sowie studentische Veranstaltungsprojekte mit Feedback durch Das Kreatop. Bereits 2025 gab es im Rahmen der Koblenzer Wochen der Demokratie eine offene Sprechstunde, in der zentrale kulturwissenschaftliche Begriffe mit der Öffentlichkeit diskutiert wurden - ein Beispiel dafür, wie lebendig Wissenschaft im Dialog sein kann.
„Stadt und Universität benennen gemeinsame Ziele, die wir ausdrücklich unterstützen: Koblenz als langfristigen Wohn- und Arbeitsort für Studierende und junge Erwachsene attraktiver machen, die Zusammenarbeit von Einzelprojekten zu einer nachvollziehbar institutionalisierten und strategischen Struktur weiterentwickeln, einen „Raum des Wissens“ als Ressource für professorales und wissenschaftliches Personal schaffen sowie die BUGA 2029 als Plattform und Netzwerk nutzen. Denn dann kommt es darauf an, die Dynamik zu verstetigen: vom Projekt zur verlässlichen Struktur mit klarer Verantwortung und Programm. Nur so können wir das Haus der Wissenschaft in Koblenz dauerhaft verankern - als öffentliche Adresse für Forschung, Transfer und Bürgerbeteiligung“, erklärt Dominik Schmidt, ebenfalls bildungspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.
Pressemitteilung Grüne Koblenz
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