Politik | 26.06.2025

Harald Orthey MdB: Bund-Länder-Vereinbarung stärkt Kommunen im Westerwald

Harald Orthey. Foto: privat

Westerwaldkreis. Die neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Umsetzung des steuerlichen Sofortinvestitionsprogramms und zum Sondervermögen Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit, so Harald Orthey bei der Kreisvorstandssitzung der Westerwälder Christdemokraten.

„Die Städte und Gemeinden bei uns im Westerwald und Rhein-Lahn-Kreis stehen bei Investitionen oft mit dem Rücken zur Wand. Mit dieser Vereinbarung kommt nun endlich Bewegung in die Sache, vor allem, weil die Mittel pauschal zugewiesen und nicht an langwierige Einzelgenehmigungen gebunden sind. Ich begrüße ausdrücklich, dass der Bund hier nicht auf misstrauische Projektprüfung setzt, sondern den Kommunen vertraut. Denn niemand weiß besser, was vor Ort gebraucht wird, als die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in unseren Städten und Dörfern“, so Orthey.

Wichtig sei auch, dass die Mittel nicht auf kurzfristige Sonderprogramme beschränkt seien, sondern über Jahre hinweg eine verlässliche Finanzierung ermöglichen. „Das schafft Planungssicherheit und hilft besonders kleineren Kommunen, die oft nicht genug Personal für komplizierte Anträge haben.“

Auch zur Regelung der kommunalen Altschulden und zur Einführung eines fairen „Wer bestellt, bezahlt“-Mechanismus äußert sich Orthey positiv: „Die Vereinbarung trägt dazu bei, dass kommunale Aufgaben nicht länger durch Bundesgesetze finanziell aus dem Ruder laufen.“

Zum Hintergrund weist CDU-MdB Orthey darauf hin, dass die Steuermindereinnahmen der Kommunen aus dem steuerlichen Sofortinvestitionsprogramm vollständig durch Festbeträge aus der Umsatzsteuer kompensiert werden, und zwar für die Jahre 2025 bis 2029. Über das neue Sondervermögen Infrastruktur fließen in den nächsten Jahren 100 Milliarden Euro, von denen mindestens 60 Prozent den Kommunen zugutekommen. Das Geld kann unbürokratisch, flexibel und auch für bereits geplante Maßnahmen verwendet werden, zum Beispiel für Schulen, Kitas, Feuerwehrhäuser, Sportstätten oder den Hochwasserschutz.

Die Kommunen profitieren, so Harald Orthey, zudem von neuen Möglichkeiten der Doppelförderung und einer Ausweitung der Mittelverwendung. Auch Bereiche wie Kultur, Innere Sicherheit, Wasserwirtschaft und Wohnungsbau sind nun umfasst. Pressemitteilung des

Büro von Harald Orthey

Harald Orthey. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
"Harald Schweiss"
Gesundheit im Blick
Titel-Anzeige
Kooperation Klangwelle 2026
Stellenanzeige
Räumungsverkauf
Empfohlene Artikel
Guido Orthen Mdl (CDU)
26

Kreis Ahrweiler. Der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Orthen begrüßt die aktuelle Entwicklung beim privaten Wiederaufbau im Ahrtal. Ab sofort steht das rheinland-pfälzische Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur (MKBWK) unter der Email-Adresse aufbauhilde@mkbwk.de allen Antragstellern im privaten Wiederaufbau nach der Flut als Ansprechpartner zur Verfügung. Für diese Verbesserung dankt der Abgeordnete Minister Sven Teuber und Staatssekretärin Vanessa Fischer.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
3992

Der Mann soll eine Seniorin um ihr Geld betrogen haben:

18.07.: Foto-Fahndung in Neuwied: Wer kennt diesen Mann?

Neuwied. Am 16.06.2026 wurde eine 76-jährige Seniorin in Neuwied Opfer eines Betrugs. Gegen 11:30 Uhr kontaktierte sie ein bislang unbekannter Täter telefonisch und gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus. Kurz darauf erschien ein der Geschädigten unbekannter Mann an der Anschrift und erlangte ihre Bankkarte samt PIN.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
3439

Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem eine Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag (5. Juli) auf der Bundesautobahn 61 zwischen den Anschlussstellen Miel und Rheinbach ist die sechsjährige Tochter der verunfallten Familie am Mittwoch (15. Juli) in einer Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen war unmittelbar nach dem Unfall notoperiert worden und befand sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung.

Weiterlesen