Politik | 15.08.2024

BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus

Homeoffice: Chance für Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen?

Viele Berufstätige arbeiten mittlerweile von zuhause aus.  Foto: pixabay.com

Region. Unter der Rubrik „BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus“ betrachten wir regelmäßig das Für und Wider von Themen, die uns alle bewegen. Dieses Mal geht es ums Homeoffice.

Das Arbeiten von zuhause erfreut sich großer Beliebtheit: 23,5 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt zumindest gelegentlich im Homeoffice gearbeitet. Etwas mehr als ein Viertel dieser Personen arbeitet sogar ausschließlich von zuhause aus. Was ist von dieser Entwicklung zu halten?

Pro: Segen für die „Work-Life-Balance“

In Zeiten, in denen die „Work-Life-Balance“ in aller Munde ist und die Fünf-Tage-Woche zusehends ins Wanken gerät, sollte auch der Arbeitsplatz nicht unangetastet bleiben. Das Homeoffice erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – insbesondere für (alleinerziehende) Eltern oder pflegende Angehörige. Und auch für alle anderen ist der Wegfall des Arbeitsweges eine immense Zeitersparnis, die zudem die überfüllten Straßen entlastet.

Aber auch für Arbeitgeber kann ein Ausbau des Homeoffice Vorteile mit sich bringen: Sie benötigen weniger Bürofläche und verringern ihre Betriebskosten durch einen geringeren Strom- und Energieverbrauch. Jedes Unternehmen sollte der Möglichkeit des Homeoffice daher offen begegnen.

Contra: Nichts geht über persönliche Zusammenarbeit

So attraktiv das Homeoffice auch sein mag, das klassische Arbeiten im Büro kann es nicht gleichwertig ersetzen. Selbst wenn die Kollegen nur eine E-Mail oder einen Videocall entfernt sind – das Fehlen des persönlichen Austauschs unter vier Augen wirkt sich auf die Zusammenarbeit aus und verschlechtert unter Umständen die Teamleistung.

Außerdem möchten gar nicht alle Arbeitnehmer ins Homeoffice, da viele eine klare räumliche Trennung zwischen Arbeitsplatz und Freizeit wünschen. Ganz zu schweigen von den Datenschutzbeauftragten und IT-Abteilungen der Unternehmen, denen es davor graut, dass sensible Firmendaten außerhalb des geschützten Unternehmensnetzwerks verarbeitet werden.

Euer BLICKwinkel ist gefragt!

Und nun sind unsere BLICK aktuell-Leser gefragt. Wie steht Ihr zum Homeoffice? Arbeitet Ihr gerne von zuhause aus oder bevorzugt ihr den klassischen Büroplatz?

Lasst uns Eure Meinung wissen – auf unseren Social Media-Kanälen, unserem Webportal www.blick-aktuell.de oder mit einem Leserbrief unter Nennung Eures vollen Namens und Wohnorts per E-Mail an blickwinkel@kruppverlag.de.

BA

Umfrage

Arbeitet Ihr im Homeoffice?

8 abgegebene Stimmen

Viele Berufstätige arbeiten mittlerweile von zuhause aus. Foto: pixabay.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Reinigungskraft
Peter und Paul Kirmes
Empfohlene Artikel
Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
100

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
5607

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Die Zufahrtstraße für die künftige Kläranlage Untere Ahr wird an der B266 zwischen B9-Hochkreisel und Ortseingang Kripp gebaut.
415

Remagen/Kripp. Der Neubau der Kläranlage Untere Ahr macht weitere Fortschritte: Mit dem Bau der neuen Zufahrtsstraße wurde jetzt begonnen. Damit wird eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Gesamtprojekts geschaffen.

Von Reiner Friedsam aus Sinzig

Weiterlesen