Politik | 02.02.2026

Jens Münster fordert ausreichende finanzielle Ausstattung der Pflegestützpunkte im Kreis Cochem-Zell

Kreis Cochem-Zell. Im Landkreis Cochem-Zell leisten die drei Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell einen unverzichtbaren Beitrag in der Prävention und der Beratung für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.

Angesichts einer zunehmend angespannten finanziellen Lage vieler Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster eine verlässliche Unterstützung der Standorte durch das Land.

In den vergangenen Monaten häuften sich landesweit Hinweise darauf, dass zahlreiche Pflegestützpunkte sowie Beratungs- und Koordinierungsstellen finanziell an ihre Grenzen geraten.

Mehrere Träger haben bestehende Verträge bereits gekündigt. In der Folge mussten Neuausschreibungen vorgenommen oder Kommunen zusätzliche finanzielle Mittel aufbringen, um den Fortbestand dieser wichtigen Beratungsstrukturen zu sichern. Diese Entwicklung macht deutlich, dass die derzeitigen Finanzierungsgrundlagen strukturell instabil sind.

„Die Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell sind eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die oft ganz plötzlich vor großen Herausforderungen stehen – sei es durch Pflegebedürftigkeit, Krankheit oder im Alter. Gerade in einem ländlich geprägten Kreis wie bei uns im Kreis Cochem-Zell sind sie unverzichtbar“, betont Jens Münster.

Der CDU-Abgeordnete warnt eindringlich vor den Folgen einer Unterfinanzierung: „Klar ist: Alle Akteure müssen sich ausreichend beteiligen. Wenn das Land nicht nachsteuert, droht der schleichende Abbau bewährter Beratungsangebote. Das wäre ein herber Verlust für die Menschen vor Ort – und letztlich auch teurer, weil Probleme dann zu spät erkannt werden.“

Münster fordert daher eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung der Pflegestützpunkte durch das Land Rheinland-Pfalz. „Es darf nicht sein, dass Kommunen immer wieder einspringen müssen, um grundlegende soziale Infrastruktur zu retten. Pflegeberatung ist keine freiwillige Leistung, sondern ein zentraler Baustein der Daseinsvorsorge“, so Münster weiter.

Abschließend macht der Landtagsabgeordnete deutlich: „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass unsere drei Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell erhalten bleiben. Sie sind für viele Menschen im Kreis Cochem-Zell von existenzieller Bedeutung.“

Pressemitteilung Büro Jens Münster

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