Jens Münster fordert ausreichende finanzielle Ausstattung der Pflegestützpunkte im Kreis Cochem-Zell
Kreis Cochem-Zell. Im Landkreis Cochem-Zell leisten die drei Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell einen unverzichtbaren Beitrag in der Prävention und der Beratung für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.
Angesichts einer zunehmend angespannten finanziellen Lage vieler Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster eine verlässliche Unterstützung der Standorte durch das Land.
In den vergangenen Monaten häuften sich landesweit Hinweise darauf, dass zahlreiche Pflegestützpunkte sowie Beratungs- und Koordinierungsstellen finanziell an ihre Grenzen geraten.
Mehrere Träger haben bestehende Verträge bereits gekündigt. In der Folge mussten Neuausschreibungen vorgenommen oder Kommunen zusätzliche finanzielle Mittel aufbringen, um den Fortbestand dieser wichtigen Beratungsstrukturen zu sichern. Diese Entwicklung macht deutlich, dass die derzeitigen Finanzierungsgrundlagen strukturell instabil sind.
„Die Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell sind eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die oft ganz plötzlich vor großen Herausforderungen stehen – sei es durch Pflegebedürftigkeit, Krankheit oder im Alter. Gerade in einem ländlich geprägten Kreis wie bei uns im Kreis Cochem-Zell sind sie unverzichtbar“, betont Jens Münster.
Der CDU-Abgeordnete warnt eindringlich vor den Folgen einer Unterfinanzierung: „Klar ist: Alle Akteure müssen sich ausreichend beteiligen. Wenn das Land nicht nachsteuert, droht der schleichende Abbau bewährter Beratungsangebote. Das wäre ein herber Verlust für die Menschen vor Ort – und letztlich auch teurer, weil Probleme dann zu spät erkannt werden.“
Münster fordert daher eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung der Pflegestützpunkte durch das Land Rheinland-Pfalz. „Es darf nicht sein, dass Kommunen immer wieder einspringen müssen, um grundlegende soziale Infrastruktur zu retten. Pflegeberatung ist keine freiwillige Leistung, sondern ein zentraler Baustein der Daseinsvorsorge“, so Münster weiter.
Abschließend macht der Landtagsabgeordnete deutlich: „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass unsere drei Pflegestützpunkte in Treis-Karden, Gillenbeuren und Zell erhalten bleiben. Sie sind für viele Menschen im Kreis Cochem-Zell von existenzieller Bedeutung.“
Pressemitteilung Büro Jens Münster
Weitere Themen
Artikel melden
02.02.: NRW: 14-Jähriger tot aufgefunden: 10.000 Euro Belohnung
- Bea: Es wird immer schlimmer, die Täter immer jünger. Was für eine Erziehung hatten die Jugendlichen?
Ausflug zum Albertinum nach Mendig
- Herbert und Hannelore Theiler!: Wir hatten alle einen schönen Tag im Albertinum geselliges beisammen sein! Das Museum war sehr interessant mit der Vielfalt an Steinen Sammlungen! Das Essen und die Getränke waren genug vorhanden! Auch der Kaffee und Kuchen haben allen geschmeckt!
WiderSPRUCH: Das neue Kleid von Sankt Laurentius
- Anna-Maria Smits : Sehr geehrter Herr Pacyna-Heinen , Was ist der Sinn dieser verspäteten Kritik? Wissen Sie wieviel Arbeit es ist, eine Kirche zu restaurieren? Unsere Martin-Luther-Kirche ist von der Wiedereröffnung noch weit entfernt.
Neue Impulse in der Öffentlichen Bücherei St. Martin
Gaming trifft Lesen
Rheinbach. Die Öffentliche Bücherei St. Martin erweitert ihr Angebot rund um digitale Medien und lädt auch in diesem Jahr wieder regelmäßig zu beliebten Gamingnachmittagen ein. Ein besonderes Highlight: Ab sofort steht eine brandneue Switch-2-Konsole mit aktuellen Spielen bereit. Möglich wurde diese Anschaffung durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Kreissparkasse Köln „Für uns Pänz“, für die sich die Bücherei herzlich bedankt.
Weiterlesen
Erfolgreiche Lehrgänge der Sportschützen Bad Breisig
Intensive Saisonvorbereitung der Luftgewehrschützen
Bad Breisig. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2026 haben die Sportschützen Bad Breisig erfolgreich zwei Schießsportlehrgänge durchgeführt. Diese Lehrgänge fanden reges Interesse und wurden von insgesamt 21 Schützinnen und Schützen besucht, die sich somit intensiv auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereiten konnten.
Weiterlesen
7000 Quadratmeter Gebäudeinnenfläche mussten wieder aufgebaut werden
Nach Flutkatastrophe: Große Renovierung im Augustinum abgeschlossen
Bad Neuenahr. Ein richtiges Fest hatte die Direktorin des Augustinums Bad Neuenahr, Caroline Hillesheim, den Bewohnerinnen und Bewohnern versprochen. Ein Fest, um das Ende der umfangreichen Renovierungsarbeiten zu feiern, die während der vergangenen viereinhalb Jahren das Leben im Augustinum erschwert haben.
Weiterlesen
