Politik | 01.03.2022

Grund ist der mangelnde Wohnraum durch die Zerstörungen der Flutkatastrophe

Kreis Ahrweiler: Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen ausgesetzt

Das Kreishaus in Ahrweiler.  Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Die russische Invasion in der Ukraine führt zu Flüchtlingsbewegungen in Osteuropa. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor dem Krieg. Auch in Deutschland wurden bereits Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine registriert. Einge rheinland-pfälzische Kommunen prüfen bereits ihre Kapazitäten und signalisieren ihre Aufnahmebereitschaft abseits der Möglichkeiten zur Aufnahme in den Landesaufnahmezentren. Doch wie sieht es im Kreis Ahrweiler aus? „Wie alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz auch, ist der Kreis Ahrweiler grundsätzlich verpflichtet, einen bestimmten Prozentanteil Flüchtlinge aufzunehmen. Seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 ist der Kreis Ahrweiler jedoch vorübergehend hiervon ausgenommen. Das Integrationsministerium hat für den Kreis Ahrweiler einen Verteilstopp erlassen. Grund hierfür ist, dass durch die Flutkatastrophe sehr viel Wohnraum zerstört wurde und auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung steht. Der Verteilstopp gilt erst mal bis auf weiteres“, heißt es seitens der Verwaltung. Zudem lägen auch noch keine Anfragen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor.

ROB

Das Kreishaus in Ahrweiler. Foto: ROB

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