Politik | 01.02.2019

Elektrifzierung der Ahrtalbahn

Landrat: „Thema nimmt endlich Fahrt auf“

Kreis Ahrweiler. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (SPNV Nord), in dem auch der Kreis Ahrweiler vertreten ist, setzt sich gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler für die Elektrifizierung auf der Strecke Remagen-Ahrbrück ein. Das Thema nimmt, so der Landrat, „jetzt endlich Fahrt auf“. Die Bundesregierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung ein umfassendes Förderprogramm angekündigt, das die Elektrifizierung regionaler Bahnstrecken umfassen soll. Ziel ist es, bis 2025 70 Prozent des Schienennetzes in Deutschland zu elektrifizieren. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing hat jetzt mitgeteilt, dass sein Haus im Vorgriff auf detaillierte Untersuchungen beziehungsweise Machbarkeitsstudien bereits intern eine überschlägige Bewertung der für eine Vollelektrifizierung besonders prädestinierten Strecken vorgenommen hat. Dazu gehört aus Sicht der Landesregierung prioritär neben sechs weiteren Strecken insbesondere auch die Ahrtalstrecke Remagen-Ahrbrück.

Pföhler begrüßt die Haltung des Verkehrsministeriums, denn eine schnelle Priorisierung von Elektrifizierungsprojekten sei die entscheidende Grundlage für das in der Koalitionsvereinbarung angekündigte Förderprogramm des Bundes. Wissing kündigt an, dass die Landesregierung im Februar ein ergänzendes Gutachten zum Thema Elektrifizierung und alternative Antriebsformen vergeben wird, sodass auf der Ebene von Machbarkeitsstudien die Kosten für eine Vollelektrifizierung der heutigen Dieselstrecken in Rheinland-Pfalz abgeschätzt werden können. Ferner, so Wissing, wird die Landesregierung ein Zielkonzept für die Elektrifizierung, basierend auf den Förderkriterien des Bundes, erarbeiten und belastbare Umsetzungsschritte definieren. Verbandsdirektor Dr. Thomas Geyer (SPNV Nord) und Landrat. Dr. Pföhler unterstützen diese Initiative des Landes ausdrücklich.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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