Politik | 27.03.2020

Maßnahmen gegen die schnelle Ausbreitung von SARS-CoV-2

Missachtung der aktuellen Einschränkungen wird teuer

Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro belegt

Rheinland-Pfalz. Innenminister Roger Lewentz hat bereits nach Inkrafttreten der weiteren Einschränkungen für den öffentlichen Publikumsverkehr ein konsequentes Einschreiten der Polizei bei Zuwiderhandlungen angekündigt. Die Landesregierung hat nun Auslegungshinweise für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz veröffentlicht.

Danach sind Verstöße gegen die dritte Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro zu belegen. Eine Straftat kommt beispielsweise dann in Betracht, wenn das Coronavirus durch die jeweilige Tat weiterverbreitet wurde oder gegen die Ansammlungsverbote verstoßen wurde.

„Die Hinweise geben Ordnungsämtern und Polizei klare Regelungen an die Hand, mithilfe derer sie im täglichen Dienst konkrete Warnungen aussprechen können, was bei einem Verstoß gegen die Einschränkungen droht“, betonte Innenminister Lewentz. In diesem Zusammenhang appellierte er noch einmal an die Bevölkerung: „Auch, wenn ein sonniges Wochenende ansteht, das üblicherweise zum Aufenthalt größerer Gruppen in der freien Natur einlädt, geht es aktuell darum, das Virus einzudämmen und damit Leben zu retten. Nur gemeinsam und wenn sich alle an die Regeln halten, gelingt uns das“, so Lewentz. Sein Dank gelte der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die den Ernst der Lage erkannt habe und sich bereits an die Regeln halte.

Er bekräftigte erneut: „Ordnungsämter und Polizei arbeiten Hand in Hand, um die erforderlichen Maßnahmen wirksam umzusetzen. Insbesondere Präsenzstreifen und Kontrollmaßnahmen im öffentlichen Raum sollen dabei helfen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allem Personengruppen anzusprechen und aufzulösen, um dadurch die mit deren Verhalten einhergehenden Gesundheitsrisiken für sich und andere zu reduzieren.“

Die Polizei, die dabei in Amts- oder Vollzugshilfe unterstützt oder wenn das Ordnungsamt nicht tätig werden kann, auch in Eilzuständigkeit handelt, werde in diesen Fällen konsequent einschreiten und entsprechende Verstöße, die sowohl Ordnungswidrigkeiten als auch Straftaten darstellen können, verfolgen. Zur Umsetzung dieser wichtigen Aufgaben und zur Erhöhung der sichtbaren Präsenz der Polizei seien die Polizeidienststellen landesweit mit fast 500 Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei sowie der Hochschule der Polizei verstärkt worden, so Lewentz.

Die Auslegungshinweise sind abrufbar unter https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen.

Pressemitteilung

des Ministeriums des Inneren

und für Sport Rheinland-Pfalz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Ein CDU-Mitglied aus Koblenz: Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Wahl! Ich wünsche Ihnen viel Kraft für diese neue Herausforderung! Sie haben uns heute auf dem CDU-Kreistag mit Ihrem „Feuer in den Augen“ voll überzeugt!
  • Boomerang : Ein Problem unserer modernen inclusions Gesellschaft. Einer der die Bestimmungen nicht kennt oder der sie nicht akzeptiert fängt damit an und viele andere folgen dem Negativbeispiel. Abhilfe - Videoüberwachung mit Gesichtserkennung.
  • Peter Heinrichs : Ein sehr ausführlicher Bericht über eine so wunderbare Sache. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter Anna Fraser.
Dauerauftrag 2025
Umbau der Vulkan Brauerei in Mendig
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Umbau Vulkan Brauerei
Stellenanzeige "Mehrere Mitarbeiter/innen (m/w/d) für die Vinothek auf der Festung Ehrenbreitstein"
Media-Auftrag 2025/26
Imageanzeige
49/307639/2366526/4622273
Stellenanzeige Ingenieur/in
Empfohlene Artikel

Kreis Ahrweiler. Die SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler setzen ihr Veranstaltungsformat fort und laden am Sonntag, 1. Februar 2026, zur fünften „Walk & Talk“-Tour ein. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Parkplatz Marienköpfchen an der Schutzhütte Brohltalblick in Oberzissen. Von dort aus führt ein gemeinsamer Spaziergang rund um das Rodder Maar, bevor der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingt.

Weiterlesen

Remagen. Gemäß der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundes setzt die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen eines Neustarts schnelle Verbesserungen bei Sauberkeit und Sicherheit an den Bahnhöfen um. DB InfraGO-Chef Philipp Nagl und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder stellten in Remagen das Sofortprogramm für Rheinland-Pfalz vor, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird.

Weiterlesen

Weitere Artikel

In einer Wohnung befanden sich Angehörige der Ex-Partnerin

24.01.: Brandstiftung wegen Beziehungsende: 20-Jähriger setzt Mehrfamilienhaus in Flammen

Köln. In der Nacht von Freitag auf Samstag (24. Januar) hat die Polizei Köln im Stadtteil Kalk einen 20-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einen Brand in einem Mehrfamilienhaus gelegt zu haben. Der Haftrichter ordnete am Sonntag Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in sechs Fällen, schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung an. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Weiterlesen

Wut und Unverständnis bei der Stadtratssitzung in Bad Neuenahr-Ahrweiler - Bürgermeister Orthen: „Wir werden nicht auf Sicherheit zulasten der Menschen verzichten!“

Flut-Schutz: Will Mainz das Ahrtal im Regen stehen lassen?

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Gewässer- und Freiraumplanung im Rahmen des Wiederaufbaus.“ Eigentlich ein harmloser und sachlicher Titel für die Haupttagesordnungspunkte im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hätte da nicht Hermann-Josef Pelgrim von der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Auszüge aus einem Rundschreiben des Mainzer Umweltministeriums, das am 20. Januar in der Kreisstadt eingegangen ist, per Beamer präsentiert.

Weiterlesen

Der Mann könnte aufgrund seiner Erkrankung örtlich desorientiert sein

Vermisst: Wo ist der 62-jährige F. Geens?

Köln. Seit Sonntagabend, dem 24. Januar, wird der 62-jährige Kölner F. Geens vermisst. Er verließ gegen 21.30 Uhr das Evangelische Krankenhaus in Bergisch Gladbach, wo er zur stationären Behandlung war, und kehrte von seinem Spaziergang nicht zurück.

Weiterlesen

Mitgliederwerbung
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Image
Schichtführer Dosenanlage
Karneval in Ettringen 2026
Rund ums Haus
Kostenfreie Anzeige Helene Theis
Werbeplan 2026
Fahrer für Schülerverkehr
Umbau der Vulkan Brauerei in Mendig
Umbau Vulkan
Unternehmen erfolgreich regional
Titelanzeige
Werbeplan 2026
Anzeige KW 4
Anzeige Neueröffnung
Anzeige Deko Sale