Mittelrhein-Weinkönigin Verena Schwager eröffnet neues Ortschild in Erpel
Erpel. Dass Verena Schwager aus Erpel im November 2022 die Wahl zur neuen Mittelrhein-Weinkönigin für sich entschieden hatte, war in aller Munde. Was aber dieser Titel an Verpflichtungen mit sich bringt, wissen wohl eher die Kenner der rheinland-pfälzischen Weinszene und die gekürten Weinköniginnen selbst.
Die sympathische 27-jährige Verena Schwager, die sich schon lange und vielfältig für ihren Heimatort Erpel engagiert, kann dies jetzt weitaus prominenter als bisher umsetzen. Ihre Amtszeit als Gebietsweinkönigin dauert bis zur nächsten Wahl im November 2023, bis dahin hat sie noch etliche Termine zu absolvieren. Schon im April beginnen vielerorts die Weinblütenfeste, im Herbst die Weinfeste, und in der Zwischenzeit gibt es einiges zu tun, was in Zusammenhang mit dem Thema Wein steht. Das können durchaus ein bis zwei Termine pro Woche sein. Dabei handelt es sich etwa um Empfänge, Ausstellungseröffnungen zu einschlägigen Themen, Moderation bei Preisverleihungen, aktuell z.B. beim „Architekturpreis Wein“. Das entsprechende Fachwissen, Voraussetzung für den Antritt zur Wahl, muss dabei immer abrufbar sein.
Die Teilnahme an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin im September 2023, bei der sich alle amtierenden Gebietsweinköniginnen profilieren können, ist für Verena Schwager selbstverständlich und eine reizvolle Herausforderung.
Ganz aktuell im Plan: die Aufstellung eines touristischen Ortsschildes an der vielbefahrenen B 42 an beiden Ortseinfahrten in Erpel mit dem Konterfei der Mittelrhein-Weinkönigin. Eine Attraktion, die man nicht übersehen kann. Der Initiator dieser Kampagne, der Mittelrhein-Wein e.V., möchte damit die Prominenz von Verena Schwager nutzen, um den Mittelrhein-Wein stärker zu bewerben und gleichzeitig die Verbindung mit dem regionalen Tourismus ausbauen. Ein weiteres Anliegen ist es, die Dominanz des Oberen Mittelrheintals, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, ein wenig zugunsten des ebenso attraktiven wie oft vernachlässigten Unteren Mittelrheintals zu verschieben. Nicht zuletzt darf sich Rheinland-Pfalz - mit sechs von dreizehn deutschen Weinbaugebieten - Weinland nennen und spielt damit eine herausragende Rolle, die mit solchen Aktionen zusätzlich unterstützt werden kann.
Mehrere Sponsoren konnten für das Vorhaben gewonnen werden: Das Weingut Scheidgen hatte die Kosten für eins der beiden neuen Schilder übernommen, die Tourismus Siebengebirge GmbH für das andere. Die Firma Bündgen-Werbung Rheinbrohl steuerte die Gestaltung der Schilder bei, die Firma Buchmüller aus Erpel spendierte die Halterungen, und die Ortsgemeinde Erpel leistete ebenfalls einen Beitrag.
Außer Verena Schwager selbst fanden sich aus diesem Anlass rund ein Dutzend Zuschauer am Rheinufer ein, um die neuen Schilder in Augenschein zu nehmen und offiziell ihrem Zweck zu widmen. Zwei der genannten Förderer hatten ihre Vertreter entsandt, Ute Schneider-Bündgen für die Firma Bündgen, und Oliver Bremm für die Tourismus Siebengebirge GmbH. Ortsbürgermeister Günter Hirzmann war mit einigen Beigeordneten der Ortsgemeinde Erpel gekommen, ebenso Martin Diedenhofen, MdB. Die Weinkönigin begrüßte alle Anwesenden und nutze die Gelegenheit, sich bei allen Unterstützern, insbesondere ihrer Familie, zu bedanken. Andreas Schwager, ihr Vater und quasi Manager, hielt eine kleine launige Ansprache und ließ es sich nicht nehmen, die Gäste mit einem Gläschen Wein, der Lieblingssorte seine Tochter, anstoßen zu lassen. Auch der Bürgermeister und der Erpeler Bundestagsabgeordnete sprachen einige Begrüßungsworte.
V.li. Ute Schneider-Bündgen, Oliver Bremm, Johanna Lenz, Günter Hirzmann, Holger Diedenhofen, Andreas Schwager, Martin Diedenhofen, Gero Schüler und vorne Verena Schwager.
Verena Schwager neben dem neuen Ortsschild,
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