Politik | 08.03.2023, 11:13 Uhr

Auch im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn wird ermittelt

NRW: Landesweiter Einsatz gegen Kinderpornografie

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Nordrhein-Westfalen. Die Polizei NRW durchsuchte am 8. März 2023 bei einem landesweiten Einsatz gegen Kinderpornografie unter Sachleitung der bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelten Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) 35 Objekte in 27 Städten von Nordrhein-Westfalen.

Die Sicherheitsbehörden gehen mit diesem gemeinsamen Aktionstag gegen 35 Beschuldigte vor, die im Verdacht stehen, über einen Messenger-Dienst Foto- und Videodateien mit kinderpornografische Inhalten ausgetauscht zu haben. „Die Tatsache, dass Missbrauchsabbildungen auch über ganz gewöhnliche Messenger-Dienste geteilt werden, zeigt das Ausmaß des Problems von Kinderpornografie im Netz auf“, erläutert Markus Hartmann, Leiter der ZAC NRW.

„Wir werden daher unsere konsequente Verfolgungsstrategie ungemindert fortsetzen, mit Aktionstagen wie dem heutigen und vielen anderen Maßnahmen.“

Beteiligt an den Verfahren, die in Nordrhein-Westfalen bei der ZAC NRW gebündelt werden, sind das Landeskriminalamt NRW sowie die Polizeibehörden Bochum, Bonn, Borken, Wesel, Essen, Gelsenkirchen, Herford, Hochsauerlandkreis, Kleve, Köln, Lippe, Lüdenscheid, Mönchengladbach, Oberbergischer Kreis, Oberhausen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Sieg-Kreis, Warendorf, Wesel und Wuppertal. Die Maßnahmen verdeutlichen, dass die Verbreitung von Abbildungen sexueller Missbrauchshandlungen konsequent verfolgt wird. „Der Kampf gegen Kinderpornografie ist ein Langstreckenlauf, bei dem wir nicht nachlassen“, sagt Ingo Wünsch, Direktor des Landeskriminalamtes NRW. „Auch diese Verfahren zeigen deutlich, wie wichtig die Identifizierungsdaten zu Tätern und Täterinnen im Internet für die Polizei sind.“

Gemeinsame Pressemitteilung derZentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen und des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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