Politik | 27.07.2019, 12:02 Uhr

Ein Statement des sportpolitischen Sprechers Detlev Pilger

Pride Weeks

Koblenz. Mit den Pride Weeks in Deutschland wird ein klares Zeichen für Respekt, gegen Homophobie, gegen Transphobie und gegen sonstige Ausgrenzungen gesetzt. Diese Werte sind auch im Sport zu Hause – nur leider nicht überall. Daher sind die Vereine und der organisierte Sport aufgefordert, sich weiterhin für einen diskriminierungsfreien Wettkampf einzusetzen. „Der Sport verbindet Generationen, Kulturen und fördert Gemeinsamkeit. Über 27 Millionen Menschen sind in Deutschland in über 90.000 Sportvereinen organisiert. Darunter sind Sporttreibende, die sich in dieser tragenden Säule unserer Gesellschaft nicht ganz wohl fühlen, weil sie aufgrund ihrer sexuellen Identität diskriminiert werden oder sogar Anfeindungen ausgesetzt sind. Viele schwul-lesbische, bi- und transsexuelle Sportlerinnen und Sportler befürchten nach wie vor Diskriminierungen und Anfeindungen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung offenbaren. Dieses erschreckende Ergebnis geht auf eine EU-weit angelegte Studie der Deutschen Sporthochschule in Köln zurück. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 5.000 Lesben, Schwule, transgender und intersexuelle Personen befragt. Etwa 90 Prozent der Befragten berichteten von Erfahrungen mit Homophobie oder Transphobie im Sport. Wir fordern die Vereine und den organisierten Sport in Deutschland auf, ihre Sporttreibenden sowie Trainerinnen und Trainer weiterhin für das Thema sexuelle Orientierung zu sensibilisieren. Außerdem muss entschieden gegen Homophobie und Transphobie aus den eigenen Reihen und Zuschauertribünen vorgegangen werden“, so Detlev Pilger.

Pressemitteilung des

Abgeordneten Detlev Pilger

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