Politik | 07.05.2019

Die Monte Mare Unternehmensgruppe investiert über 30 Millionen Euro an ihrem Firmenstandort

Rengsdorf erhält neues Natur-Aktiv-Resort am See

Kommune dockt an das Investitionsvorhaben einen eigenständigen Kletterwald an

Rengsdorf erhält neues Natur-Aktiv-Resort am See. Die Monte Mare Unternehmensgruppe investiert über 30 Millionen Euro an ihrem Firmenstandort (v.l..): Martin Klauck, 1. Beigeordneter Ortsgemeinde Rengsdorf; Christian Robenek, Bürgermeister Ortsgemeinde Rengsdorf; Hans-Werner Breithausen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach; Herbert Doll, Geschäftsführer Monte Mare Gruppe; Achim Hallerbach, Landrat des Landkreises Neuwied; Patrick Doll, Geschäftsführer Monte Mare Gruppe; Jörg Zimmer, Marketingleiter Monte Mare Gruppe.Foto: Privat

Kreis Neuwied/Rengsdorf. Die öffentliche Informationsveranstaltung für Bürger und Presse, zu der Ortsbürgermeister Christian Robenek eingeladen hatte, bescherte dem Sitzungssaal im Rengsdorfer Rathaus volles Haus. Kein Platz blieb unbesetzt und über 135 Personen waren gekommen, um von den Planungen zur Investition von Monte Mare aus erster Hand zu erfahren.

Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Robenek informierte zuerst Landrat Achim Hallerbach über den Landkreis als attraktiven Wohn- und Unternehmensstandort, führte weiter aus, dass der Tourismus zu den wichtigsten Branchen in der Region zähle, und machte deutlich, welche Bedeutung die geplanten Investitionen in das neue Natur-Aktiv-Resort am See für Rengsdorf, den Landkreis Neuwied und auch die gesamte umliegende Region habe. Die exzellente Verkehrsanbindung mache es möglich, Gäste auch aus den beiden angrenzenden Ballungsräumen Köln-Bonn und Rhein-Main nach Rengsdorf und damit in eine touristisch interessante Naherholungsregion zu locken. Landrat Achim Hallerbach bezeichnete es als einzigartige Chance und damit auch persönliche Herzensangelegenheit, dass die geplanten Vorhaben gut vorbereitet und im gesetzten Zeitrahmen von knapp drei Jahren umgesetzt werden. Zahlreiche Abstimmungen mit den am Planungsprozess Beteiligten Behörden, Kommunen und Institutionen waren im Vorfeld geführt worden, um die weiteren Schritte gut vorbereitet auf den Weg zu bringen und schon bald das noch ausstehende Bebauungsplanverfahren einleiten zu können.

Weitere Infrastrukturmaßnahmen

Ortsbürgermeister Christian Robenek erläuterte nachfolgend die geplanten Vorhaben zum Bau eines Kletterwalds und die damit verbundenen weiteren Infrastrukturmaßnahmen, die auch einen Versorgungsstandort für Wohnmobilisten beinhalten. Als wichtiges Signal gab er zum Ausdruck, dass der Wald in seiner Gesamtheit stehen bleibe und nur einzelne, für die Umsetzung störende Bäume entnommen werden.

Mit besonderer Aufmerksamkeit folgten Bürgerinnen und Bürger dann den Ausführungen der beiden Monte Mare Geschäftsführer Herbert und Patrick Doll wie auch dem Marketingleiter der Unternehmensgruppe, Jörg Zimmer. Beide Inhaber des Familienunternehmens, das seit rund 35 Jahren seinen Firmensitz in Rengsdorf hat, bedankten sich bei Landkreis, Verbandsgemeinde und Ortsgemeinde für die gute Zusammenarbeit und stellten ihr Vorhaben vor, dass zum strahlenden Leuchtturm im gesamten Thermenportfolio des Freizeitbadbetreibers Monte Mare werden soll.

Herzstück wird der große See sein, um den sich die einzelnen Bereiche ansiedeln werden. Unterteilt in zwei Ebenen, die mit einem Wasserfall optisch attraktiv verbunden werden, wird der obere Bereich als Badesee zum Einsatz kommen. Um ihn gruppieren sich der neu zu bauende Hotelkomplex, wie auch der großzügige, zentrale Empfangsbereich, an den sich wiederum auch die für externes Publikum geöffnete Gastronomie, die Thermenlandschaft, Saunabereiche und attraktives Seminarareal anschließen.

Beeindruckend war die Zahl von 120 Übernachtungseinheiten, die von Standard- bis zu Deluxezimmern und Suiten reichen und gleichzeitig auch Ferienwohnungen beinhalten werden.

Die Öffnung zum Wasser verleiht dem Hotelbereich einen besonders attraktiven Charakter, der durch die bewusste Auswahl von heimischen Hölzern und Steinen auch im Designbereich eine heimatliche Hommage an den naturstarken Westerwald darstellt. Der ehemalige Schwimmhallenbereich des alten Bades wird in Etagen ganz neu unterteilt und im Erdgeschoss zukünftig die Therme, Whirlpoolpark und Textilsaunenlandschaft beinhalten, aber auch Platz für den kindgerechten Wasserpark und den Fitnessbereich bieten. Das erste Geschoß ist durch seine licht durchfluteten Dachöffnungen für den Seminargarten vorgesehen, der durch seine Transparenz und Leichtigkeit mit vielen Grünpflanzen und dekorativen Wasserbecken neue Maßstäbe setzen wird. Gekrönt wird der gesamte Baubereich durch die neue Sky-Bar, die von höchster Warte aus weite Panoramaausblicke in das grüne Herz des Naturparks Rhein-Westerwald bieten wird.

Abschließend betonten die Investoren, dass den zahlreichen Saunagästen, die sich seit der Schließung des alten Bades vor zwei Jahren eine neue Bleibe suchen mussten, mit der Neueröffnung ein besonders großzügiger Saunabereich zur Verfügung stehen wird. Hier werde dem Trend zur Textil-Wellness einerseits Rechnung getragen, andererseits dürften sich auch die Gäste, die es vorziehen, nackt die Sauna zu betreten, weiterhin auf einen attraktiven Innenbereich und Freigelände freuen.

Pressemitteilung der

Ortsgemeinde Rengsdorf

Quelle: Ortsgemeinde Rengsdorf

Quelle: Ortsgemeinde Rengsdorf

Rengsdorf erhält neues Natur-Aktiv-Resort am See. Die Monte Mare Unternehmensgruppe investiert über 30 Millionen Euro an ihrem Firmenstandort (v.l..): Martin Klauck, 1. Beigeordneter Ortsgemeinde Rengsdorf; Christian Robenek, Bürgermeister Ortsgemeinde Rengsdorf; Hans-Werner Breithausen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach; Herbert Doll, Geschäftsführer Monte Mare Gruppe; Achim Hallerbach, Landrat des Landkreises Neuwied; Patrick Doll, Geschäftsführer Monte Mare Gruppe; Jörg Zimmer, Marketingleiter Monte Mare Gruppe.Foto: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Koblenz blüht 2026
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
18

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2251

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Ostergruß
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige
Anzeige KW 14
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in