Politik | 27.01.2026

SPD Koblenz setzt sich für Beschäftigte bei Novelis ein: „Verantwortung für Mitarbeitende und Region“

Im Zentrum des Gesprächs stand die drohende Reduzierung von Arbeitsplätzen am Koblenzer Standort. Foto: SPD Koblenz

Koblenz. Mit großer Sorge verfolgt der SPD-Stadtverband Koblenz die aktuelle Lage bei Novelis in Koblenz.

Vor Kurzem trafen sich die stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbands, Anna Köbberling und Christoph Kretschmer, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA), Martin Lips, mit dem Betriebsrat von Novelis, vertreten durch Dennis Hammer und Claudia Kaczmarek.

Im Zentrum des Gesprächs stand die drohende Reduzierung von Arbeitsplätzen am Koblenzer Standort.

Die SPD fordert, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden und dass die Verhandlungsangebote der Arbeitnehmerseite ernsthaft geprüft und berücksichtigt werden. „Wir nehmen die Sorgen der Beschäftigten sehr ernst und erwarten, dass die Unternehmensführung Verantwortung übernimmt – sowohl für ihre Mitarbeitenden als auch für die Region“, erklärt Anna Köbberling. „Es muss jetzt alles darangesetzt werden, Arbeitsplätze zu erhalten und den Standort zu stabilisieren.“

Bereits im November 2025 hatte die SPD Koblenz ihre Besorgnis über geplante Stellenkürzungen bei ZF, Novelis und Stabilus deutlich gemacht. Damals warnte die Partei vor den Folgen für Beschäftigte und Wirtschaftsstandort und forderte konstruktive Gespräche zwischen Unternehmen, Betriebsrat und Gewerkschaften. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten und Betriebsräte und erwarten, dass die Unternehmensleitungen gemeinsam tragfähige Konzepte entwickeln, die Arbeitsplätze und den Standort langfristig sichern“, betonen Christoph Kretschmer und Martin Lips.

Die SPD Koblenz wird den Dialog zwischen Betriebsrat, Beschäftigten und Unternehmensleitung weiterhin aktiv begleiten und setzt sich dafür ein, dass keine betriebsbedingten Kündigungen umgesetzt werden.

Pressemitteilung SPD Koblenz

Im Zentrum des Gesprächs stand die drohende Reduzierung von Arbeitsplätzen am Koblenzer Standort. Foto: SPD Koblenz

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