Pflege & Alter Rheinbach
SPD Rheinbach: Alter und Pflege werden auch in Rheinbach immer wichtigere Zukunftsthemen
aus Rheinbach
Rheinbach. Das große Interesse am Forum Alter und Pflege der Stadt Rheinbach am 20. Juni hat erneut gezeigt, welche Bedeutung Fragen rund um Pflege, Unterstützung im Alltag und ein gutes Leben im Alter inzwischen für viele Menschen haben.
Die Veranstaltung wurde von Bürgermeister Dr. Phiesel eröffnet, der dabei auf die Angebote der städtischen Pflegeberatung verwies, die durch Frau Eschweiler begleitet wird.
Mit vor Ort war auch der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Wilmers, der die Gelegenheit nutzte, mit zahlreichen Einrichtungen, Initiativen und Anbietern ins Gespräch zu kommen, die ihre Angebote inzwischen bereits zum vierten Mal der Öffentlichkeit präsentierten.
Gerade der persönliche Austausch machte deutlich, dass sich viele Akteure intensiv mit den Herausforderungen beschäftigen, die der demographische Wandel in den kommenden Jahren mit sich bringen wird. Auch Rheinbach wird von dieser Entwicklung unmittelbar betroffen sein.
Dr. Wilmers verweist in diesem Zusammenhang auf die langfristigen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft: „Der Anteil älterer Menschen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Damit wachsen gleichzeitig die Anforderungen an gute Pflegeangebote, verlässliche Unterstützungsstrukturen und die Frage, wie Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben können.“
Im Gespräch mit verschiedenen Anbietern wurden zudem Sorgen über die geplante Reform der Pflegeversicherung deutlich. Besonders mögliche Kürzungen bei Zuschüssen für Hilfeleistungen im Haushalt und bei pflegerischer Unterstützung werden vielerorts kritisch gesehen.
Gleichzeitig berichteten mehrere Einrichtungen von einem wachsenden Interesse an beruflichen Perspektiven im Pflegebereich – insbesondere dort, wo moderne Arbeitsbedingungen und attraktive Entwicklungsmöglichkeiten angeboten werden.
Die Entwicklungen zeigen schon heute, dass Fragen rund um Alter, Pflege und Versorgung auch auf kommunaler Ebene künftig noch stärker in den Fokus rücken werden.