Politik | 16.09.2022, 16:43 Uhr

Sabine Bätzing-Lichtenthäler und MdL Susanne Müller

Sommertour 2022: Zu Besuch in Remagen und Niederzissen

(v.l.) Herr Keuler, Frau Bätzing-Lichtenthäler und Frau Müller. Foto: Büro Susanne Müller

Remagen/Niederzissen. Die Sommertour 2022 führte die Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler in den Wahlkreis der Landtagsabgeordneten Susanne Müller (Wahlkreis 13). Es ging rund um das Thema „Demokratische Vielfalt“. Hintergrund der Sommerreise - Demokratische Vielfalt - ist das 75-jährige Bestehen von Rheinland-Pfalz. Das Jubiläum ist ein guter Zeitpunkt, den Blick besonders auf diejenigen zu richten, die Tag für Tag auf vielfältige Weise das Miteinander und die Demokratie mitgestalten.

Die Landtagsabgeordnete wählte als erste Station den Weltladen Remagen-Sinzig aus: „Der faire Handel zielt seit seiner Gründung darauf ab, mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel zu verankern und die internationalen Partnerschaften im Einsatz für Demokratie und Freiheit zu stärken“, betont die Landtagsabgeordnete zu Beginn ihres Besuches. Silke Olesen und Judith Piotrowski begrüßten die Gäste, die zusammen mit der Ortsvorsteherin von Oberwinter, Angela Linden-Berresheim, auch an dem Gespräch teilnahm. Es kam zu einem regen Austausch über das Engagement des Weltladens für „Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung“, dem Leitspruch des Arbeitskreises.

Solidarität mit den Menschen im Globalen Süden ist das Hauptmotiv des Weltladenteams, berichtete Silke Olesen, Sprecherin des Weltladens. Auch die weiteren Aktivitäten wie Bildungsarbeit oder das Engagement auf Märkten sowie Projekte in einzelnen Städten wurden von Silke Olesen vorgestellt. Zum Abschluss des Gespräches war man sich einig, wie wichtig die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung seien. Angesichts des Klimawandels und der Erfahrungen aus der Flut im letzten Jahr ist klar, dass es keine Alternative zum nachhaltigen Handeln gibt. Zweite Station war die ehemalige Synagoge in Niederzissen. Hier begrüßte Herr Keuler, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen e. V., mit seiner Frau die Gäste. Er schildert die Geschichte der ehemaligen Synagoge eindrücklich. So war die alte Synagoge nicht nur ein Ort und Zentrum des jüdischen Glaubens im 19. und 20. Jahrhundert, sondern ist heute Ort der Begegnung, des Zusammentreffens von Geschichte und Kultur.

Die umfangreiche Aufarbeitung von historischen Funden führte zu einer umfangreichen Sammlung, die bis vor Kurzem noch in Teilen im Kölner Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln, zu sehen war. Dadurch konnten sogar ehemals im Brohltal ansässige Familien im Ausland zusammengeführt und über deren Historie informiert werden. Bätzing-Lichtenthäler und Susanne Müller zeigten sich begeistert von den Schilderungen und der entstandenen Ausstellung und dem großen Engagement der Ehrenamtlichen. „Es gilt, das gegenwärtige kulturelle und religiöse Leben jüdischer Menschen zu unterstützen und die Geschichte jüdischer Menschen auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz in Erinnerung zu halten“. Müller und Bätzing-Lichtenthäler zeigten sich beeindruckt von der Arbeit vor Ort und werden die Impulse, Ideen und auch Fragestellungen mit in ihre politische Arbeit nach Mainz einfließen lassen.

Pressemitteilung

Büro Susanne Müller, MdL

(v.l.) Herr Keuler, Frau Bätzing-Lichtenthäler und Frau Müller. Foto: Büro Susanne Müller

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