Politik | 30.03.2022, 14:20 Uhr

Mit großer Bestürzung nimmt die Stadt Remagen aktuell wahr, dass mit Blick auf einen Trägerwechsel für das private Gymnasium Nonnenwerth keinerlei neue Entwicklungen zu erkennen sind

Stadt Remagen erwägt Beteiligung an Gymnasium Nonnenwerth

Das Franziskus Gymnasium auf der Insel Nonnenwerth.  Foto: Stadt Remagen
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Remagen. Mit großer Bestürzung nimmt die Stadt Remagen aktuell wahr, dass mit Blick auf einen Trägerwechsel für das private Gymnasium Nonnenwerth keinerlei neue Entwicklungen zu erkennen sind.

Gleichwohl ist und bleibt das Gymnasium Nonnenwerth für die Stadt Remagen und weit darüber hinaus wichtiger Bestandteil der Schullandschaft der Region.

„Die Stadt Remagen hat nach wie vor ein hohes Interesse daran, dass der Schulbetrieb des Gymnasiums Nonnenwerth nicht - wie vom aktuellen Träger angekündigt - zum Ende des Schuljahres 2021/22 eingestellt wird“, bekräftigt Bürgermeister Björn Ingendahl die Position Remagens.

„Aus diesem Grund hat der Stadtrat auf meinen Vorschlag hin in seiner Sitzung am 28.03.2022 einstimmig beschlossen, Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung der Stadt Remagen an der Trägerschaft des Gymnasiums Nonnenwerth nach dem Privatschulgesetz Rheinland-Pfalz zu führen“, gibt Ingendahl das Ergebnis der Beratungen bekannt.

Eine überwiegende oder alleinige Beteiligung an der Trägerschaft einer Privatschule ist der Stadt als kommunaler Gebietskörperschaft per Gesetz untersagt. „Mit einer solchen Minderheitsbeteiligung würden wir auch dem mehrfach von Herrn Peter Soliman auch öffentlich geäußerten Angebot und Wunsch nachkommen, dass die Trägerschaft an die öffentliche Hand übergeben wird“, führt der Bürgermeister weiter aus und verbindet damit die Hoffnung des gesamten Stadtrates, dass durch diese Entscheidung die ins Stocken geratenen Gespräche über einen Trägerwechsel wieder Fahrt aufnehmen. Pressemitteilung der

Stadt Remagn

Das Franziskus Gymnasium auf der Insel Nonnenwerth. Foto: Stadt Remagen

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