Politik | 10.07.2023

Leserbrief zu „BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus: Ausgangssperre für Katzen: Vogelschutz oder Tierquälerei?“ in BLICK aktuell 26/23

Stubenarrest für Katzen ist der falsche Weg

Katzen sind Beutegreifer. Aber wenn sie daran Schuld wären, dass unsere Vogelwelt dezimiert wird, dann gäbe es seit tausenden von Jahren keine Vögel mehr. So lange, wie es Katzen auf der Erde gibt. Das Hauptaugenmerk der Katzen liegt auf Mäusen und anderen Kleintieren. Vögel werden verhältnismäßig selten erlegt. Und Katzen sind im Feindbild der Vögel genetisch verankert. Sie lösen also immer Alarm aus.

Im Feindbild der Vögel sind nicht verankert: Flugzeuge, Züge, Autos, Windräder, Fensterscheiben, Monokulturen, Umweltverschmutzung durch Plastik, Plastikschnüre, Öle usw., und der Mensch mit Gewehren, Fangnetzen und Leimruten. Der Mensch hat es in seinem kurzen Erdendasein geschafft, (nicht nur) die Vogelwelt derart zu dezimieren und auszurotten, wie es Katzen in ihrer langen Erdgeschichte bisher nicht gelungen ist. Und nun sollen sie ausbaden, was wir Menschen verbockt haben.

Für 90 Prozent der Katzen ist reine Wohnungshaltung nicht artgerecht und daher Quälerei. Ein ganz geringer Teil ist damit zufrieden. Die Reizarmut in einer Wohnung, noch dazu wenn Halter berufstätig sind, ist enorm.

Das Spiel mit einem Federbusch oder einer Stoffmaus ersetzt nicht die Reize des Freigangs an Lauschen, Schnüffeln, Anpirschen usw. Bei Wohnungskatzen ist daher das Auftreten von Demenz auffällig. Reize, die nicht gefordert werden, verkümmern. So ist die Natur.

Stubenarrest für Katzen ist m. E. der falsche Weg.

Christine Röhling, Unkel

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Essen auf Rädern
Holz Loth-Entsorgung
Anzeige "Rund ums Haus"
Heimat aktiv erleben
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr , 27. – 28.06.26
Empfohlene Artikel
Die Straße „Am Gartenschwimmbad“ wird für 2,1 Millionen Euro fit für den Verkehr zum Are-Gymnasium und zum neuen Hallen- und Freizeitbad gemacht.  Foto: GS
247

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Rat der Kreisstadt hat die Vorplanung zur flutbedingten Wiederherstellung der Straße „Am Gartenschwimmbad“ freigegeben und die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) mit der weiteren Umsetzung beauftragt. Bestandteil der Maßnahme ist die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen einschließlich einzelner Entwässerungseinrichtungen.

Weiterlesen

: Blick auf den trockengelegten Mühlenteich mit dem Mühlrad am Herderweg.  Foto: GS
65

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kein Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ohne das Thema Wiederaufbau. So wurde in der jüngsten Sitzung am Montagabend erneut die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) einstimmig mit entsprechenden Maßnahmen beauftragt. Ein Blick in die Details.

Weiterlesen

Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
179

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die B267 in Rech.  Foto: ROB
3629

Der Grund: Die Deutsche Bahn saniert

Ahrtal: Vollsperrung der B267 und Zugausfall ab 29.06.

Rech/Mayschoß. Die Bundesstraße 267 zwischen Rech und Mayschoß wird von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, für den Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungs- und Böschungsarbeiten der Deutschen Bahn. Die Vollsperrung ist notwendig, da die eingesetzten Arbeitsmaschinen beide Fahrstreifen in Anspruch nehmen und eine sichere Vorbeifahrt für Verkehrsteilnehmende nicht gewährleistet werden kann.

Weiterlesen

Aufgrund fehlender finanzieller Mittel muss das Taschenlampenkonzert in Koblenz entfallen.
1883

Finanzielle Mittel reichen nicht aus

Taschenlampenkonzert in Koblenz muss abgesagt werden

Bonn/Koblenz. Der Bunter Kreis Rheinland freut sich sehr, dass das diesjährige Benefizkonzert in Bonn am 12. September 2026 wieder wie geplant stattfinden kann. Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren, engagierter Helferinnen und Helfer sowie vieler treuer Unterstützerinnen und Unterstützer ist die Durchführung dieser besonderen Veranstaltung gesichert. Der Verein spricht allen Beteiligten dafür seinen herzlichen Dank aus.

Weiterlesen