Politik | 20.12.2021

Bündnis 90/Die Grünen Koblenz

Unangemeldeter „Spaziergang der Maßnahmen-Kritiker“ wird scharf verurteilt

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Koblenz. Die Koblenzer Grünen kritisieren, dass sich am Samstagabend knapp 2000 Menschen unangemeldet am Rheinufer versammelt und gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert haben. „Das Demonstrationsrecht ist in Deutschland ein hohes Gut,“ betont Martin Schmidt, Kreissprecher der Koblenzer Grünen. „Dazu gehört aber auch, dass eine solche Versammlung bei der Stadt angemeldet wird und dass dabei grundlegende Regeln beachtet werden,“ so Schmidt weiter.

„Teilnehmer:innen solcher Spaziergänge gefährden nicht nur sich selbst und andere Menschen, indem sie weder Maske tragen, noch Abstand halten, sie tragen auch zu einer Verschlechterung der Gesamtsituation und zur Spaltung unserer Gesellschaft bei,“ ergänzt Vorstandsmitglied Christopher Bündgen. Die Koblenzer Grünen bedanken sich bei der Koblenzer Polizei, welche trotz fehlender Anmeldung der Demonstration für einen friedlichen Ablauf gesorgt hat. Gleichzeitig fordern die Grünen, dass in Zukunft derartige unangemeldete Spaziergänge von Seiten der Stadt untersagt und frühzeitig aufgelöst werden. Eine entsprechende Anfrage reichte Carl-Bernhard von Heusinger, Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter, am Sonntag bei Oberbürgermeister Langner und Bürgermeisterin Mohrs ein.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen Koblenz

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
20.12.202117:09 Uhr
juergen mueller

Tragen zur Spaltung bei? Schon gemerkt - Deutschland ist bereits gespalten u. daran hat die Politik einen hohen Anteil. Das jetzt auf Corona zu schieben kommt einigen wohl ganz recht. Bereits im Wahlkampf wurde das eigene Land als marode u. verwahrlost bezeichnet. Politik hat, selbst satt bis zur Halskrause, die Angst der Bevölkerung vor der Zukunft, anstatt sie zu nehmen, be-/gefördert. Dazu hat auch Herr Steinmeier beigetragen mit seinen pastoralen Reden über Vergangenheit u. Zukunft. Die haben immer gut reden, die keine Angst vor der Zukunft haben müssen. Wir leben doch heute in völlig unterschiedlichen Wertewelten. Der Zusammenhalt unserer Gesellschaft basiert doch hauptsächlich darauf, diesen durch mehr materielle Gerechtigkeit wiederherstellen zu wollen. Man meint, mit Geld alles erreichen zu können, vergisst die Werte, die unsere Gesellschaft noch vor Jahrzehnten ausgemacht hat Allem voran die Politik lebt uns tagtäglich dieses Vergessen vor.,

Neueste Artikel-Kommentare
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
  • Michael Krah: Also stehen demnächst außer E Scooter auch Stühle in der Gegend rum. Man hätte auch einfach ein paar Bänke aufstellen können.
Dauerauftrag
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Gesundheit
Küchen - Hr. Bönder
Gesundheitsmagazin
Imageanzeige
Stellenausschreibung Bauleitplanung
Azubispots Koblenz
Empfohlene Artikel
Auf reges Interesse stießen die Mitglieder von Grünen und der SPD auf dem Maisons-Laffitte-Platz.  Foto: privat
43

Remagen. Wohnraum für alle, keine Luxuswohnungen am Rhein, für diese Forderungen stellten sich die Stadtratsmitglieder Antonio Lopez und Rolf Plewa in Remagen den Bürgern zur Diskussion. Auf reges Interesse stießen die Mitglieder von Grünen und der SPD auf dem Maisons-Laffitte-Platz. „Wir müssen dagegen sein, kommunalen Grund und Boden nahezu zu verschenken“, so Lopez. „Familien mit Kindern und Senioren...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
197

LKW hielt erst nach einigen Kilometern Fahrt über die Autobahn an

02.06.: Nach Unfall auf Autobahnrastplatz: Mann klammert sich an flüchtenden LKW

Kreis Düren. Am Dienstag (2. Juni) gegen 18 Uhr hat sich auf dem Rastplatz Rurscholle (DN) an der Bundesautobahn 4 ein 47 Jahre alter Fernfahrer an die Lkw-Front eines mutmaßlichen Unfallverursachers geklammert. Dieser hatte den Unfall ignoriert und war mit seiner Mercedes-Actros-Zugmaschine mit tschechischer Zulassung langsam in Richtung Aachen weitergefahren.

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rund ums Haus
Dienstleistungen
Wir helfen im Trauerfall
Schulze Klima -Image
Anzeige Walzerschritt/ Sonderpreis
Für Ihre Gesundheit
SB Wirtschaftsförderung
Für Ihre Gesundheit
Anzeige lange Samstage
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Anzeige Umzug ins Thermalbadehaus
Kooperation Familienkonzert
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Richtgest Jahn Eleven
Sonderseite Jahn Eleven
sprudelndes Sinzig