Politik | 04.03.2026

Unterstützung vom Bund: MdB Thorsten Rudolph teilt mit, dass Instandsetzungskonzept für die Alte Burg gefördert wird

Schon seit Jahren führt Thorsten Rudolph auf unterschiedlichen Ebenen Gespräch bezüglich der Sanierung der Alten Burg und zu möglichen Fördermöglichkeiten durch den Bund. Das Foto zeigt ihn bei einem Ortstermin im Jahr 2023 mit Oberbürgermeister David Langner und Rudolphs Vorgänger als haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Rohde.

Koblenz. Sehr gute Nachrichten für die Stadt Koblenz aus Berlin:

Wie der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute entschieden hat, erhält die Stadt vom Bund 240.000 Euro, um ein Instandsetzungskonzept zur Substanzerhaltung und Restaurierung der Alten Burg zu realisieren.

Das teilte der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Thorsten Rudolph mit, der sich als Mitglied des Ausschusses für dieses Projekt stark gemacht hatte.

„Die Alte Burg prägt das Koblenzer Stadtbild und ist zudem ein beeindruckendes Dokument unserer Stadtgeschichte. Es bestehen keine Zweifel daran, dass wir dieses wichtige historische Bauwerk erhalten müssen“, erklärt Rudolph, der auch haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „Ich habe mich im Ausschuss intensiv für eine Förderung des Instandsetzungskonzepts eingesetzt. Und ich bin froh, dass meine Kolleginnen und Kollegen meinem Vorschlag gefolgt sind.“ Der Bund trägt somit über sein Denkmalschutz-Sonderprogramm die Hälfte der Kosten des 480.000 Euro teuren Konzepts.

Der Bau der Alten Burg begann 1277. Dabei wurden Reste eines römischen Rundturms und eines romanischen Wohnbaus übernommen. Nach dem gotischen Ausbau erfolgten später in Renaissance und Barock weitere Umbauten. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Gebäude nahezu unbeschadet. Voraussichtlich bis zum Ende des Jahres ist in den alten Gemäuern noch das Stadtarchiv untergebracht.

„Eine Entscheidung über eine Nutzung der Alten Burg nach dem Auszug des Stadtarchivs ist noch nicht getroffen. Fest steht aber, dass das Gebäude zuvor umfassend saniert werden muss, um die Bausubstanz dauerhaft zu erhalten. Das Instandsetzungskonzept ist die Grundlage dafür“, so Rudolph. „Und ich bin froh, dass sich die Stadt auf den langen Weg gemacht hat, um dieses Gebäude in den Zustand zu versetzen, den es verdient hat. Ich werde die Stadt auf diesem Weg gerne weiter unterstützen und mich in Berlin für dieses Projekt einsetzen.“

Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien werden in jedem Jahr Denkmäler mit nationaler Bedeutung gefördert. Der Bund trägt dabei bis zu 50 Prozent der Kosten, die restliche Summe müssen vom Eigentümer, dem Land oder der Kommune übernommen werden. In diesem Jahr wurden im Rahmen des Programms rund 35 Millionen Euro für 144 Projekte ausgeschüttet. Dass die Stadt Koblenz für die Alte Burg Fördergeld zugesprochen bekam, war keineswegs selbstverständlich. Denn insgesamt lagen deutschlandweit mehr als 600 Anträge vor.

Pressemitteilung Büro Dr. Thorsten Rudolph

Schon seit Jahren führt Thorsten Rudolph auf unterschiedlichen Ebenen Gespräch bezüglich der Sanierung der Alten Burg und zu möglichen Fördermöglichkeiten durch den Bund. Das Foto zeigt ihn bei einem Ortstermin im Jahr 2023 mit Oberbürgermeister David Langner und Rudolphs Vorgänger als haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Rohde. Foto: Archiv Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph / Volker Schmidt 

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