SPD in der Verbandsgemeinde Altenahr kritisiert Bürgermeisterin
Versucht Weigand Flucht aus der Verantwortung?
Altenahr. Die SPD im Verbandsgemeinderat ist enttäuscht und überrascht, dass die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, nach nur zwei Jahren im Amt ihre Aufgabe als Bürgermeisterin aufgeben möchte und als Landrätin kandidiert. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Verbandsgemeinderat, Dr. Sigrid Dehmelt, zeigt sich enttäuscht: „In der größten Krise, die unsere Verbandsgemeinde jemals zu bestehen hatte, orientiert sich die Bürgermeisterin beruflich neu und opfert ihre Zeit einem Landratswahlkampf, anstatt sich um die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger zu kümmern, die insbesondere jetzt auf die Erfüllung der ihr anvertrauten Aufgaben hoffen.“ Bereits in den letzten Monaten hatte Cornelia Weigand einen Schwerpunkt auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt, während ihre Verbandsgemeindeverwaltung selbst in einem schwierigen personellen und organisatorischen Zustand ist.
Dr. Sigrid Dehmelt ist der Ansicht, dass hier zeitnah Verbesserungen notwendig sind: „Ich erwarte, dass sich Cornelia Weigand auf ihre Aufgabe als Verwaltungschefin konzentriert und in dieser Funktion endlich sicherstellt, dass ihre Verwaltung die aktuellen und künftigen Aufgaben erfolgreich wahrnimmt. Nur so kann der Wiederaufbau gelingen.“
Irritiert reagierten die Sozialdemokraten auch auf die Aussage von Frau Weigand, sie bewerbe sich als Landrätin, damit sie mit „mehr Befugnissen“ auch mehr erreichen könne. Die Aufgaben, vor denen die Verbandsgemeinde steht, seien riesengroß. Der Wiederaufbau sei vor allem eine Aufgabe der betroffenen Städte und Verbandsgemeinden. Die Zuständigkeiten und Kompetenzen beim Kreis seien im Vergleich hierzu geringer.
Der Wiederaufbau in der Verbandsgemeinde werde aktuell nicht primär von der Bürgermeisterin organisiert. Erkennbar leisten Bürger, Ehrenamtliche, Hilfsorganisationen, die Ortsgemeinden und hier vor allem die Ortsbürgermeister hervorragende Arbeit, während Cornelia Weigand vor allem Erwartungshaltungen formuliere.
Pressemitteilung der
SPD-Fraktionim Verbandgemeinderat
Altenahr
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Nur das ich das richtig verstehe liebe SPD!
Man wettert jetzt dagegen, kann man machen wenn jemand von der SPD kandidiert. Ein Schelm wer schlestes dabei denkt!
Wer diese Frau kennt bzw. kennengelernt hat weiß was sie in den letzten Wochen und Monaten für die VG Altenahr gemacht hat. Das verdient allerhöchsten Respekt und kein Parteiengeplänkel. Meine Hochachtung für Cornelia Weigand und viel Erfolg bei der Wahl zur Landrätin.
Ich wünsche Frau Weigand viel Erfolg und erhoffe mir einen Wahlsieg für sie. Was Besseres kann meiner Meinung nach unserer Region nicht passieren und Frau Weigand hat meine grösste Hochachtung für die unglaubliche Leistung und Ihren Einsatz in der VG Altenahr und für das ganze Tal durch u.a. ihre mutige Öffentlichkeitsarbeit !!!!
Nein ich sehe das nicht als Flucht aus der Verbandsgemeinde ,sondern als Aufstieg in eine höhere Position . ich wünsche dazu alles Gute
Weigand formuliert Erwartungen, stimmt. Weil das Innenministerium, SPD, in den letzten Jahren versäumt hat, die Bevölkerungswarnung vernünftig aufzustellen ("zu teuer", Brandschutzgesetzänderung 2020). Weil der Krisenstab, SPD, nach der Flut keine Erwartungen in der VG Altenahr erfüllt hat, und weil diverse Landesdienststellen, wiederum v.a. SPD-geführt, das bis heute nicht tun. Ja, die VG-Verwaltung selbst hat es auch schwer getroffen, wie will Weigand das aber zeitnah alles wieder aufstellen, wenn nicht Kreis und v.a. Land hier tatkräftig unterstützen? Welche SPD-Initativen gab es bisher im VG-Rat, um den Aufbau voranzubringen? Wie steht Frau Dr. Dehmelt als m.W. BUND-Vorstandsmitglied, dem bisher nie genug Totholz am Fluß liegen konnte, eigentlich dazu, dass die Anlieger nun nichtmal einen Brennholzvorrat lose am Haus lagern dürfen? Und welchen eigenen Landratskandidaten präsentiert die SPD im Kreis noch, dass man es nötig hat, den Wahlkampf so dusselig aggressiv zu beginnen?
Für Frau Weigand ist diese gesamte Situation die beste Möglichkeit Landrätin zu werden. Das hätte sich ohne die Katastrophe wohl eher nicht ergeben. Karriere vor Ehre, ist in ihrem Gewerbe ja nicht so unüblich.